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2. Fußball-Bundesliga
«Bisschen fragil»: Klaus lotst Fürth zum Premierensieg
Energie Cottbus - SpVgg Greuther Fürth
Die Fürther sind nach dem ersten Saisonsieg erleichtert. // Frank Hammerschmidt/dpa
Energie Cottbus - SpVgg Greuther Fürth
Energie Cottbus beherrschte Fürth nur in der ersten halben Stunde. // Frank Hammerschmidt/dpa
Energie Cottbus - SpVgg Greuther Fürth
Heiko Vogel hofft auf einen «Katalysator» für die nächsten Spiele. // Frank Hammerschmidt/dpa
von dpa
Cottbus/Fürth – Heiko Vogel bewertet seine Fürther Mannschaft nach dem Umbruch noch als ziemlich zerbrechlich. Da hilft der Premieren-Dreier in dieser Saison in Cottbus ungemein. Kann's so weitergehen?
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Die Erleichterung war bei der SpVgg Greuther Fürth um ihren Doppeltorschützen Felix Klaus nach dem ersten Saisonsieg in der 2. Fußball-Bundesliga förmlich greifbar. Die Mannschaft von Trainer Heiko Vogel zeigte sich beim wilden 4:3 (1:1) bei Aufsteiger Energie Cottbus im Abschluss ziemlich cool und atmete nach dem Premieren-Dreier kräftig durch.

«Dieser Sieg ist sehr wichtig für alle Beteiligten», meinte Kapitän Klaus nach der Dienstreise in die Lausitz. «Die letzten drei Wochen haben wir einen guten Ball gespielt und uns nicht belohnt und deshalb haben wir uns das Glück heute als Mannschaft vielleicht auch ein bisschen erarbeitet.»

Klaus traut sich wieder vom Punkt

Die Fürther mussten Widerstandskraft zeigen. Vor 13.171 Zuschauern brachte Lucas Copado die Gastgeber bereits nach sechs Minuten in Führung. Klaus, der noch im Franken-Derby vor zwei Wochen vom Punkt gescheitert war, verwandelte diesmal den von King Manu verursachten Foulelfmeter (45.+3). Der Fürther Offensivspieler erzwang dann nach dem Wechsel gleich das Eigentor von Fousseny Doumbia (46.).

«Auch wenn ich zuletzt einen Elfmeter verschossen habe, war ich mir relativ sicher, dass ich den reinhaue. Ich denke, ich habe einen guten Lauf - und dann musst du auch wieder ran», meinte Klaus über seinen Strafstoß.

«Heute hat's geklappt»

Ole Pohlmann (71.) und erneut Klaus zehn Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit stellten den Sieg sicher. Der zur Halbzeit eingewechselte Tolcay Cigerci hatte zwischenzeitlich ausgeglichen (70.), der Anschlusstreffer durch den von Union Berlin ausgeliehenen Dmytro Bogdanov (90.+4) kam für Cottbus zu spät.

«Der Sieg ist sehr wichtig und natürlich ein unbeschreibliches Gefühl nach all dem Aufwand, den wir betrieben haben», sagte Pohlmann. «Ich glaube, wir haben in vielen Spielen gezeigt, was wir können, haben viele Chancen herausgespielt und heute hat's dann geklappt, auch wenn wir in der ersten Halbzeit nicht den Fußball gespielt haben, den wir uns vorstellen.»

Vogel freut sich riesig

Nach dem in der vergangenen Saison erst in der Relegation abgewendeten Abstieg sorgten die Fürther nun für etwas Ruhe. Mit vier Punkten aus drei Partien sind die Franken voll im Soll für eine möglichst sorgenfreie Saison.

«Es freut mich ungemein für meine Mannschaft. Das sind die Spiele, die man schlussendlich ziehen muss und der heutige Sieg könnte ein Katalysator sein für die nächsten Spiele», meinte Trainer Vogel nach dem Abpfiff. «Wir hatten einen Umbruch, alles ist noch ein bisschen fragil. Das Einzige, was gegen Fragilität hilft, sind Siege. Und den haben wir heute geholt.» Die nächste Standortbestimmung wartet am Sonntag gegen den Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim.

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