Landkreis Bayreuth
Doppelmord-Prozess: Öffentlichkeit ausgeschlossen
Landgericht Bayreuth
Außenansicht des Landgerichts Bayreuth.
Daniel Karmann/dpa/Archivbild
von dpa
Bayreuth – Im Prozess um den mutmaßlichen Doppelmord von Mistelbach in Bayern ist die worden. Das entschied die Jugendkammer des Landgerichts Bayreuth am Mittwoch, nachdem die Anklageschrift verlesen worden war. Die Verteidiger der beiden deutschen Angeklagten hatten entsprechende Anträge gestellt. Erst zur Urteilsverkündung dürfen Zuschauerinnen und Zuschauer sowie Medienschaffende wieder in den Sitzungssaal. Nach derzeitigem Stand könnte das Urteil am 16. Dezember fallen.

Aufgearbeitet vor Gericht wird der Mord an einem Ärzte-Ehepaar, das Anfang des Jahres in Mistelbach (Landkreis Bayreuth) tot aufgefunden worden war. Angeklagt sind der 18 Jahre alte Freund der ältesten Tochter und die 17 Jahre alte Tochter selbst. Sie sollen gemeinsam die Tat geplant haben - das Motiv: Hass auf die Eltern. Zugestochen haben soll der 18-Jährige. Die Vorsitzende Richterin Andrea Deyerling begründete den Ausschluss der Öffentlichkeit unter anderem mit der besonderen Schutzwürdigkeit der beiden jungen Angeklagten.

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