Die Europäische Kommission hat grünes Licht für Staatshilfen in Höhe von 52 Millionen Euro für den Bau einer multifunktionalen Arena in Würzburg gegeben. Die deutsche Maßnahme sei im Einklang mit EU-Vorschriften, stellten die Wettbewerbshüter in Brüssel fest.
Die geplante Arena soll Platz für bis zu 7.000 Besucherinnen und Besucher bieten und für Sportveranstaltungen, Konzerte sowie andere kulturelle und soziale Anlässe genutzt werden, hieß es in der Mitteilung der Kommission.
Das Bauvorhaben soll den Angaben nach die Wirtschaft ankurbeln, Arbeitsplätze schaffen und den Sport- und Kultursektor in Würzburg sowie in der Region Unterfranken stärken. Die Gesamtkosten werden auf etwa 85 Millionen Euro geschätzt. Die klamme Mainstadt arbeitet an einem Finanzierungskonzept, um ihren Teil zu schultern.
Das Projekt wird laut Kommission die gemeinnützige Zukunftsstiftung Würzburg über eine Projektgesellschaft realisieren. Nach Fertigstellung soll die Arena an einen Betreiber verpachtet werden, dessen Auswahl noch aussteht.
Staatshilfe unterliegt in der EU strengen Regeln, um Wettbewerbsverzerrung zu vermeiden. So soll verhindert werden, dass finanzstarke Länder wie Deutschland und Frankreich ihren Unternehmen unverhältnismäßige Vorteile gegenüber Unternehmen aus kleineren Ländern verschaffen.








