Drei mutmaßliche Graffiti-Sprayer sind an der deutsch-österreichischen Grenze bei Simbach am Inn gestoppt worden. Ihnen sei die Einreise nach Deutschland verweigert worden, teilte die Bundespolizei mit. Sie wurden nach Österreich zurückgewiesen.
Beamte der Grenzpolizei hatten das Auto mit belgischer Zulassung am Dienstag am Grenzübergang Stadtbrücke kontrolliert. Darin saßen ein 29-jähriger Niederländer, ein 26-jähriger Italiener und ein 30-jähriger Belgier.
Nach Angaben der Bundespolizei fanden die Beamten in dem Wagen unter anderem Sprühflaschen und farbige Spraydosen, Handschuhe mit Anhaftungen sowie Atemschutzmasken mit Partikelfiltern. Außerdem hatten die Männer demnach Vermummungsgegenstände, Stirnlampen, eine Drohne und Pläne des Münchner U-Bahn-Netzes dabei.
Bei der Befragung hätten sich erhebliche Zweifel an der Erklärung der Reisenden ergeben, sie wollten für einen Restaurantbesuch nach München fahren. Aufgrund der Gesamtumstände sei die Bundespolizei davon ausgegangen, dass die Männer zur Begehung von Straftaten nach Deutschland einreisen wollten.








