Ein 61 Jahre alter Busfahrer soll auf der Autobahn 73 bei Forchheim einen Unfall verursacht haben. Als Polizisten ihn später in Nürnberg angetroffen hätten, habe er angegeben, von dem Unfall am Donnerstagmorgen nichts zu wissen, teilte die Polizei mit.
Zuvor hatte der Fahrer am Unfallort angehalten und seinen unbeschädigten Bus angesehen. Dort habe er erklärt, keine Schuld zu haben, und sei anschließend ohne Angabe seiner Daten weitergefahren. Die Polizei ermittelte ihn anhand des notierten Kennzeichens.
Der Unfallhergang
Der Mann war mit dem voll besetzten Bus an der Anschlussstelle Forchheim-Nord auf die A73 in Richtung Nürnberg gefahren und direkt auf den linken Fahrstreifen gewechselt. Dort hatte ein 44 Jahre alter Autofahrer scharf gebremst und war nach rechts ausgewichen, um einen Zusammenstoß mit dem Bus zu vermeiden. Dabei war sein Wagen seitlich gegen das Auto einer 24-Jährigen gestoßen. Ihr Fahrzeug war ins Schleudern geraten und in die äußere Leitplanke gekracht.
Verletzte gab es nicht. Die Fahrbahn war kurzzeitig vollständig blockiert. Das Auto der Frau wurde abgeschleppt. Die Polizei schätzte den Gesamtschaden auf einen fünfstelligen Betrag.
Den 61-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Über die Staatsanwaltschaft Bamberg ist die Beschlagnahme seines Führerscheins beantragt.








