Unwetter haben in Bayern am Abend und in der Nacht mancherorts Schäden verursacht. Verletzte meldeten die Polizeipräsidien zunächst nicht.
Im mittelfränkischen Zirndorf (Landkreis Fürth) lief eine Unterführung mit Wasser voll. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich drei Autos dort. Zwei Wagen seien wohl geborgen worden, eines sei aber steckengeblieben, sagte ein Polizeisprecher. Beamte sperrten die Unterführung mit dem Auto die ganze Nacht. Unklar war zunächst, ob der Wagen mittlerweile aus den Fluten gezogen werden konnte.
Blitzeinschläge und umgefallene Bäume
In Niederbayern schlugen zwei Blitze in ein Wohnhaus ein. Dadurch sei eine Solaranlage auf dem Dach in Brand geraten, so die Polizei. Demnach entstand ein Schaden von ungefähr 150.000 Euro. Es gab keine Verletzten, aber der Dachstuhl sei ausgebrannt.
In Auerbach (Landkreis Amberg-Sulzbach) traf ein Blitz einen Kamin. Es seien allerdings nur Ziegel abgefallen. In Georgenberg und Altenstadt an der Waldnaab (Landkreis Neustadt a.d.Waldnaab) fiel jeweils ein großer Baum auf eine Straße. Die Einsatzkräfte brauchten einen Kran, um die Bäume zu bergen. In Oberfranken gab es etwa 20 unwetterbedingte Einsätze, darunter kleinere Verkehrsunfälle und ein paar umgestürzte Bäume.
Der Deutsche Wetterdienst rechnet auch zu Wochenbeginn mit örtlichen Gewittern.








