Kommentar
Wenn der Job die Seele krank macht
Nicht die psychisch Erkrankten sind das Problem, sondern der Umgang der Gesellschaft mit ihnen.
FT
Bernhard Junginger von Bernhard Junginger Fränkischer Tag
Berlin – Psychische Leiden sind noch immer mit Tabus besetzt. Niemand sucht sich seine Krankheit aus: Ändern müssen sich die Einstellung zu diesen Leiden und ihre Behandlung.

Depression, Burn-out oder Angststörungen haben in unzähligen Fällen direkt mit einer Arbeitswelt zu tun, die sich rasend schnell verdichtet. So empfinden immer mehr Menschen ihren Job, den sie eigentlich gern erledigen, als Tretmühle oder Hamsterrad. Das Gefühl, niemals fertig zu werden, Sklave digitaler Abläufe und stets erreichbar zu sein, führt irgendwann zum Kollaps der Seele.

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