Staatsterror
Teheran: Hinrichtung gegen Freiheitskampf
Mitglieder des Nationalen Widerstandsrats Iran protestierten in der vergangenen Woche vor der iranischen Botschaft in Berlin gegen die Hinrichtung eines Demonstranten.
Jörg Carstensen, dpa
Thomas Seibert von Thomas Seibert Fränkischer Tag
Teheran – Der iranische Präsident Ebrahim Raisi setzt auf eine unnachgiebige Strafverfolgung. Zentrales Element dieser Drohkulisse ist die Todesstrafe, wie der zweite Fall zeigt.

Die iranische Justiz hat einen zweiten Demonstranten hingerichtet. Madschidreza Rahnavard starb am Montag in der Stadt Maschhad am Galgen, wie Staatsmedien meldeten. Der junge Mann war erst am 19. November festgenommen worden, weil er zwei regimetreue Milizionäre erstochen haben soll. Rahnavard wurde öffentlich gehängt – ein Zeichen dafür, dass das Regime mit den Hinrichtungen die Protestbewegung abschrecken will.

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