Energie
Die Gasumlage wackelt
Von Anfang an hatte die Gasumlage in der Ampel-Koalition für heftigen Streit gesorgt. Vertreter von SPD und FDP warfen Wirtschaftsminister Robert Habeck von den Grünen handwerkliche Fehler vor.
Foto: Britta Pedersen, dpa
Berlin – Die Auszahlung der Hilfe für notleidende Energiekonzerne wurde auf November verschoben. Ob Habeck seinen Plan noch umsetzen kann, ist unklar.

Taumelnde Energieunternehmen können erst deutlich später als geplant mit einer Finanzspritze aus der umstrittenen Gasumlage rechnen. Wie die Bundesregierung am Montag in Berlin bestätigte, verschieben sich die Zahlungen um mindestens einen Monat auf einen Zeitpunkt nicht vor November. Damit wird zunehmend fraglich, ob die Gasumlage überhaupt noch kommt. Für die Rettung von Unternehmen, die durch ausbleibende russische Gaslieferungen in Schieflage geraten sind, müssten dann nicht nur die Gaskunden aufkommen. Sondern alle Steuerzahler.

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