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Krise der Autoindustrie
Audi-Absatz sinkt um gut 8 Prozent
Audi
Audi hat mit sinkenden Absätzen zu kämpfen. (Archivbild) // Daniel Löb/dpa
von dpa
Ingolstadt – Der Abwärtstrend beim Ingolstädter Autobauer hält an. Vor allem China aber auch die USA drücken auf die Zahlen.
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Audi hat im zweiten Quartal erneut weniger Autos verkauft. Die Auslieferungen der VW-Tochter sanken um 8,2 Prozent auf 367.139 Fahrzeuge, wie das Unternehmen mitteilt. Vor allem in China und den USA läuft es schlecht. 

Audi setzt damit seinen Abwärtstrend beim Absatz fort. Noch im zweiten Quartal 2023 hatte der Teilkonzern fast eine halbe Million Autos ausgeliefert. Seither ging es nun dreimal klar nach unten. 

«Das Marktumfeld in China ist weiterhin anspruchsvoll und hoch wettbewerbsintensiv», heißt es vom Ingolstädter Autobauer. «Seit Jahresbeginn haben Faktoren wie die Änderungen in der Förder- und Steuerpolitik, steigende Kraftstoffpreise und der anhaltende Preiswettbewerb die Nachfrage im Gesamtmarkt belastet.» 

Immerhin weisen die Auftragseingänge in Westeuropa nach oben: Sie lagen 7 Prozent über dem Vorjahreszeitraum und setzten damit ihren Wachstumskurs fort. Besonders beliebt waren die Modelle Audi Q3 und Audi A6 e-tron. 

Im Vergleich zu seinen beiden großen deutschen Konkurrenten Mercedes und BMW liegt Audi mit den aktuellen Quartalszahlen ein Stück schlechter. Mercedes hatte am Mittwoch für das zweite Quartal einen Rückgang um 6 Prozent auf 511.900 Autos gemeldet, BMW aktuell einen Rückgang um knapp 5 Prozent auf 590.962 Autos. Die Kernmarke der Münchner schnitt mit einem Rückgang um 7,7 Prozent aber nur minimal besser ab als Audi.

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