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Trockenheit
Minister verspricht Bauern Hilfe – erst nach Erntebilanz
Bundesagrarminister Rainer
Minister Rainer will die Bauern mit ihren Sorgen nicht allein lassen. (Archivbild) // Sven Kaeuler/dpa
von dpa
Berlin – Bundeslandwirtschaftsminister Rainer will den Bauern nach der Dürre helfen - aber erst, wenn verlässliche Erntezahlen vorliegen.
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Angesichts teils schlechter Ernten durch Trockenheit hat 
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) den Bauern Hilfe zugesichert. Das gehe aber erst dann, wenn belastbare Daten vorliegen, sagte Rainer im ZDF-«Morgenmagazin». «Ohne belastbare Daten können wir schlecht Hilfe leisten.»

Es sei ihm aber wichtig, «dass die landwirtschaftlichen Betriebe wissen, sie bleiben nicht alleine. Wir haben die Folgen der Dürre genau im Auge und werden, so gut es geht und so schnell es auch geht, passgenaue Hilfen anbieten.» Über die Landwirtschaftliche Rentenbank sei ein 200-Millionen-Euro-Sofortprogramm aufgelegt worden, das allerdings nicht ausreichend sei.

Auf die Frage, ob Brot und Fleisch wegen der schlechten Ernte nun teurer würden, sagte Rainer: «Ich gehe nicht davon aus, dass es sofort teurer wird, weil die Lebensmittelpreise hängen auch noch von vielen anderen Faktoren ab, von der Lieferkette, von Transport, von der Erzeugung.»

Rainer: Landwirtschaft in Aktionsplan einbeziehen

Zum von der SPD vorgeschlagenen Hitzeaktionsplan sagte Rainer, dabei dürfe die Landwirtschaft nicht vergessen werden. Sie sei am stärksten von der Dürre betroffen. «Sie produzieren tagtäglich für uns hervorragendste Lebensmittel. Deshalb muss die Landwirtschaft mitgedacht werden.»

Bei der Frage, ob Klimaanpassung und Naturschutz wie von der SPD gefordert als Gemeinschaftsaufgabe im Grundgesetz verankert werden sollte, wollte sich Rainer nicht festlegen. «Wir haben nächste Woche Kabinettsklausur. Da haben wir auch die Zeit, dieses Thema zu diskutieren», sagte er.

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