„Alles ganz schön Müll“: Unter diesem Motto stand die Jahresaktion 2024/25 der Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“ in Fürth-Dambach. In unterschiedlichen Projekten beschäftigten sich die 50 Kinder intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit – auch äußerst kreativ.
So entstanden Kunstwerke aus Materialien, die eigentlich in der Mülltonne oder auf dem Recyclinghof gelandet wären. Diese Meisterstücke wurden dann von den Mädchen und Jungen im Rahmen einer selbst organisierten Ausstellung mit Auktion präsentiert und versteigert. Dabei kamen 1.403 Euro zusammen, die zwei junge Vertreterinnen nun an Professor Markus Metzler, Leiter der Kinderonkologie in der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen, überreichten. „Aus Müll Gold machen – das ist ja fast wie im Märchen“, staunte Metzler angesichts der stolzen Summe.
Die Kindergartenkinder im Alter von drei bis sechs Jahren und die Hortkinder im Alter von sechs bis zehn Jahren arbeiteten teils wochenlang mit viel Liebe zum Detail an ihren Kunstwerken. Auch die Organisation der Ausstellung im Garten der städtischen Einrichtung sowie die Auktion übernahmen die Mädchen und Jungen selbst.
„Die Kinder haben das toll gemacht, so richtig mit Sektempfang und Gebotsschildern“, berichtet Kita-Leiterin Soultana Papadopulos und ergänzt: „Dass die Kunstwerke in Zweierteams gestaltet wurden, hat uns bei der Auktion in die Hände gespielt. Die Eltern haben sich teils immer wieder überboten.“ Der Erlös soll Kindern zugute kommen, die es im Leben schwer haben. Über eine Mutter, die als Ärztin tätig ist, entstand der Kontakt zur Erlanger Kinderonkologie. „Mit eurer Spende können wir den Kindern und Jugendlichen im Krankenhaus Angebote für kreative Tätigkeiten machen – ich denke, das passt perfekt zu eurer Aktion“, bedankte sich Metzler bei Emma und Mina, die ihm den symbolischen Spendenscheck überreichten.
Barbara Mestel, Uniklinikum Erlangen









