Noch vor Beginn der Bayreuther Festspiele startet das Jubiläumsprogramm des Richard Wagner Museums „50/150 – Utopie und Echo“ mit einem hochkarätigen Symposium im Haus Wahnfried. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.
Vom 9. bis 11. Juli findet hier die internationale Tagung „Festspiele! Gestern – Heute – Morgen“ in Kooperation mit der Universität Bayreuth und der TU Dortmund statt. An drei Tagen widmen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den Impulsen von Richard Wagners Festspielidee und ihrer Wirkung auf die Kulturlandschaft des 20. und 21. Jahrhunderts.
Die Teilnahme an der Tagung erfordert keine Voranmeldung. Kostenfreie Tickets sind an den Veranstaltungstagen an der Museumskasse erhältlich.
Aktuelles im Mittelpunkt
Im Mittelpunkt stehen aktuelle Herausforderungen der globalen Festivalarbeit ebenso wie die Frage, in welche Zukunft Festspiele als Institutionen für temporär verdichtete Kunstereignisse steuern. Das Bayreuther Modell, einem eigens anreisenden Publikum an einem auratischen, nicht-alltäglichen Ort ein spezifisches Programm zu bieten, ist bis heute für viele Festivals und Festspiele prägend. Zugleich bewegen sich Festspiele und Festivals zwischen Traditionsreichtum und Innovationszwang, zwischen dem Versprechen des Außergewöhnlichen und den Möglichkeiten begrenzter Ressourcen. Diese ökologischen, sozialen und politischen Fragen der Gegenwart werden im Austausch von wissenschaftlicher Festspielforschung und praktischer Festivalarbeit durch Keynote-Impulse, freie Vorträge und ein moderiertes Gespräch beleuchtet.
Initiiert von Museumsdirektor Dr. Sven Friedrich, Prof. Dr. Kordula Knaus (TU Dortmund) und Johanna Danhauser (Universität Bayreuth) ist die Tagung Teil des umfangreichen Jubiläumsprogramms des Richard Wagner Museums. Die wissenschaftliche Perspektive markiert im Nachdenken über das Festspiel-Phänomen die Reflexionen des viergliedrigen Programms „50/150 – Utopie und Echo“ Positionen – Projektionen – Reflexionen – Resonanzen.
Die Tagung wird durch Mittel der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), der Oberfrankenstiftung, des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst sowie der Stadt Bayreuth gefördert.
Parallel zur Tagung bringen ehemalige und aktuelle Studierende der Universität die humorvoll-kritische Festspiel-Revue „Plötzlich Walküre!“" im Rahmen von Musica Bayreuth auf die Bühne. Als Künstlerisches Begleitprogramm zur Tagung feiert diese am 10. und 11. Juli jeweils um 19.30 Uhr im Kleinen Saal des Friedrichsforums Uraufführung. red









