Am Dienstag (5. August 2026) löste der Übergriff auf einen Zugbegleiter einen Polizeieinsatz am Bamberger Bahnhof aus. Der Angreifer, ein Fahrgast eines ICE, wurde noch vor Ort festgenommen.
Nach Angaben der Polizei informierte die Deutsche Bahn gegen 7 Uhr die Bundespolizei über einen außerplanmäßigen Halt des ICE 1104 in Bamberg. In dem Zug, der gerade von Nürnberg in Richtung Erfurt unterwegs war, sollen ein 65-jähriger Zugbegleiter und ein 29-jähriger Mann in einen Streit geraten sein, da Letzterer keinen gültigen Fahrausweis vorweisen konnte.
Bundespolizei nimmt Mann am Bamberger Bahnhof fest
Der 29-jährige Pole soll den Bahn-Mitarbeiter im Verlauf der Auseinandersetzung gegen den Oberkörper gestoßen haben, wodurch dieser Schmerzen erlitt. Beim Eintreffen des Zuges in Bamberg konnten die Einsatzkräfte der Bundespolizei den Streit zunächst schlichten. Allerdings soll der Beschuldigte während der anschließenden Sachverhaltsaufnahme erneut auf den Geschädigten losgegangen sein.
Daraufhin setzten die Beamten unmittelbaren Zwang ein und legten dem Beschuldigten Handfesseln an. Da der 29-Jährige kein Ausweisdokument mit sich führte, musste seine Identität über das Gemeinsame Zentrum der deutsch-polnischen Polizei- und Zollzusammenarbeit in Świecko festgestellt werden. Im Rahmen der Maßnahmen zeigte der Beschuldigte Ausfallerscheinungen.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft ordnete diese eine Blutentnahme an, der Mann wurde anschließend per Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Klinikum gebracht. Mittlerweile hat die Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung sowie des Erschleichens von Leistungen eingeleitet.









