Gefahr für Gesundheit
Baunacher Firma ruft ihre Gewürze zurück
Ein Bestandteil der Gewürzmischungen der Baunacher Firma Kirchner könnte Salmonellen enthalten.
Ein Bestandteil der Gewürzmischungen der Baunacher Firma Kirchner könnte Salmonellen enthalten.
Foto: Archiv/K. Slusarczyk
Bamberg – Der Baunacher Gewürze-Hersteller Kirchner ist zu einer Rückruf-Aktion gezwungen. Wie groß ist das Risiko für Verbraucher und was ist jetzt zu tun?

In Senfkörnern eines Lieferanten der Firma Kirchner, die auch in den Produkten Steakhouse Pfeffer, Senfkörner und Auftragsgriller enthalten sind, wurden Salmonellen entdeckt. Festgestellt wurden diese von der Lebensmittelüberwachung – nicht bei Kirchner-Gewürzen selbst, sondern bei einem anderen Unternehmen, das mit Senfkörnern aus der gleichen Charge beliefert wurde.

Darauf weist Geschäftsführer Martin Kirchner hin und betont, dass alle Inhaltsstoffe vor ihrer Verarbeitung zu Gewürzen in seiner Firma stichprobenartig überprüft werden. „Um eine theoretisch mögliche Gesundheitsgefährdung auszuschließen, rufen wir die Gewürze nun zurück“, erklärt Kirchner.

Geld zurück: So einfach geht es

Betroffene Kunden können die Produkte zum Supermarkt, wo sie diese gekauft haben, oder direkt zur Firma bringen, und erhalten dort ihr Geld zurück. Vorab sollte jedoch im Internet auf Lebensmittelwarnung.de oder auf der Homepage von Kirchner geprüft werden, ob es sich um ein Produkt aus der betroffenen Charge handelt.

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Der Ausmaß des finanziellen Schadens für Kirchner ist noch nicht absehbar, der Geschäftsführer schätzt zwischen 20.000 und 30.000 Euro für Rücknahme, Vernichtung, Personal etc.