Literaturfestival
Michael Maar sucht die DNA großer Literatur
Ohne  jede professorale Allüre sprach  Michael Maar in Bamberg  über gute und über schlechte Literatur.
Ohne jede professorale Allüre sprach Michael Maar in Bamberg über gute und über schlechte Literatur.
Foto: Helmut Ölschlegel
Bamberg – Was unterscheidet guter von schlechter Literatur? Michael Maar hat dieser Frage ein ziegelsteindickes Buch gewidmet.

In den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts reiste der Franke Karlheinz Deschner durch die Lande und las den Deutschen die Leviten: Nicht Hans Carossa, Werner Bergengruen oder Hermann Hesse stünden an der Spitze ihrer Literatur, sondern Robert Musil, Hermann Broch, Hans Henny Jahnn. Warum? Es gebe „Kriterien, mit deren Hilfe man objektive Werturteile fällen kann“. Die Methode, mit der Deschner diese Kriterien anwandte: Stilkritik.

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