Brose Bamberg
Revanche im zweiten Test gegen Nymburk geglückt
Mit einem Sieg und einer Niederlage im Gepäck ging es für das Bamberger Team am Samstagabend zurück nach Bamberg.
Mit einem Sieg und einer Niederlage im Gepäck ging es für das Bamberger Team am Samstagabend zurück nach Bamberg.
Foto: Brose Bamberg
Bamberg – Nach der 94:100-Niederlage am Freitag hinterließ Bamberg beim 78:65-Sieg gegen Nymburk vor allem defensiv einen deutlich besseren Eindruck.

Mit einem Sieg, einer Niederlage und vielen neuen Erkenntnissen hat Basketball-Bundesligist Brose Bamberg seinen dreitägigen Trip in Nymburk beendet. Nach der Niederlage (94:100) im ersten Testspiel am Freitag gegen den tschechischen Serienmeister machte es das Team von Trainer Johan Roijakkers am Samstag besser und besiegte ERA Nymburk mit 78:65. Besonders in der Defensive präsentierte sich Brose deutlich stabiler als am Vortag. Im dritten Viertel ließen die Oberfranken nur acht Punkte zu. Topscorer war gegen seinen Ex-Klub Omar Prewitt (17). Auch Martinas Geben und Kenny Ogbe (14) punkteten zweistellig.

Für die Bamberger geht es jetzt weiter mit zwei Testspielen vor den eigenen Fans: am Mittwoch gastieren die Telekom Baskets Bonn in der Brose-Arena, am Donnerstag die Hakro Merlins Crailsheim (Jump jeweils um 19 Uhr).

ERA Nymburk – Brose Bamberg 65:78 (18:23, 24:17, 8:13, 15:25)

Anders noch als in Spiel eins fand Brose im zweiten Aufeinandertreffen gleich in der Anfangsphase ins Spiel, führte nach einem durch einen Lockhart-Dreier abgeschlossenen frühen 7:0-Lauf nach gut drei Minuten mit 7:2. Erst allmählich kamen die Hausherren auf, allerdings – zunächst – lang nicht so treffsicher von jenseits der 6,75-Meter-Linie wie am Freitag. Zudem forcierten die Bamberger immer wieder durch aggressive Verteidigung Nymburker Ballverluste, die sie selbst zu oftmals einfachen Punkten verwerten konnten. Nach zehn Minuten führte Brose mit fünf Zählern, stand es 23:18.

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Die Führung blieb zunächst stabil. Das lag in erster Linie weiterhin an starker Bamberger Defensive, die es dem Gegner schwer machte, Würfe zu kreieren. Erst Mitte des zweiten Abschnitts fiel der erste Nymburker Distanzwurf, dem in der Folgezeit jedoch noch fünf weitere folgten. Daher: die Hausherren waren zurück im Spiel, brachten Brose nach gut 17 Minuten erstmals in Rückstand: 32:34. Bei Bamberg waren es vor allem die großen Jungs, die dem Spiel Akzente gaben. Cooke Jr. vorne wie hinten (sechs Punkte), Geben vor allem offensiv (zehn Punkte). Zur Pause lag Brose mit 40:42 zurück.

Dominic Lockhart versucht sich gegen den Tschechen Frantisek Rylich durchzusetzen.
Dominic Lockhart versucht sich gegen den Tschechen Frantisek Rylich durchzusetzen.
Foto: Brose Bamberg

War die Bamberger Verteidigung in den ersten zwei Vierteln bereits sehr ansprechend, war sie im dritten Abschnitt hervorragend. Gerade einmal acht Punkte, davon lediglich vier aus dem Feld, ließen die Gäste zu. Die Folge: Brose übernahm nach gut 23 Minuten wieder die Führung, konnte diese aber aufgrund der einen oder anderen leicht vergebenen Chance, bis Ende des Abschnitts „lediglich“ auf drei Punkte ausbauen: 53:50.

Das Viertel allerdings war die Initialzündung, um auch die letzten zehn Minuten konzentriert und fokussiert zu Ende zu spielen – und das nach wie vor vor allem in der Verteidigung. Brose konnte Nymburk in der zweiten Halbzeit bei 23 Punkten halten. Im Schlussviertel lief es dann auch offensiv wieder besser. Christian Sengfelder traf einen Dreier, Kenny Ogbe und Marvin Omuvwie gleich deren zwei, so dass die Anzeigetafel beim 73:61 rund vier Minuten vor Schluss eine zweistellige Bamberger Führung zeigte, die die Gäste bis zum Ende nicht mehr hergaben. Nach der knappen Niederlage in Spiel eins, sicherte sich Brose Bamberg somit Spiel zwei mit 78:65.

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Brose Bamberg: Prewitt (17 Punkte), Ogbe (14), Geben (14), Sengfelder (7), Omuvwie (6), Cooke jr. (6), Lockhart (5), Baggette (4), Robinson (3), Morris (2), Aminu

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