NS-Vergangenheit
Umstrittener Straßenname erhitzt die Gemüter
Eindeutiges Stimmungsbild in der Debatte um den Fritz-Bayerlein-Weg: Die Anwohner wollen keinen neuen Namen, sie bringen eine andere Lösung ins Spiel.
Eindeutiges Stimmungsbild in der Debatte um den Fritz-Bayerlein-Weg: Die Anwohner wollen keinen neuen Namen.
Foto: Ronald Rinklef
Bamberg – Soll der Fritz-Bayerlein-Weg in Bamberg umbenannt werden? Die Meinungen dazu gehen stark auseinander. Das wurde auch bei einem Ortstermin deutlich.

Bamberg hat 860 Straßen und Plätze – für die Geschichte der meisten Namen interessiert sich aber wohl kaum jemand. Das ist beim Fritz-Bayerlein-Weg anders: Seit 30 Jahren besteht die Diskussion um die Bilder des antisemitischen Malers Bayerlein, die nach der Kommunalwahl 2020 aus dem Rathaus am Maxplatz abgehängt wurden. Aber dabei wollen es die Initiatoren nicht belassen: Nun soll auch der Name des Weges am Stephansberg weichen. Ortstermin auf der Wendeplatte: 15 Anwohner lassen sich diese Chance nicht entgehen. Dem gut halbstündigen Vortrag von Stadtarchivar Horst Gehringer lauschen zusätzlich noch ...

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