Hohe Auszeichnung
Wächterpreis für unsere Lokalredaktion Bamberg
Chefreporter Michael Wehner und Reporter Sebastian Schanz sowie das Redaktionsteam werden mit dem Wächterpreis geehrt.
Chefreporter Michael Wehner und Reporter Sebastian Schanz sowie das Redaktionsteam werden mit dem Wächterpreis geehrt.
FT
Bambergs Boni-Affäre
F-Signet von Redaktion Fränkischer Tag
Bamberg – Die journalistische Arbeit im Zuge der Bamberger Rathaus-Affäre wird ausgezeichnet. Der dritte Platz des Wächterpreises geht an die FT-Lokalredaktion.

Der dritte Platz des Wächterpreises 2022 der Stiftung Freiheit der Presse geht an die Lokalredaktion Bamberg des Fränkischen Tages. Die fünfköpfige Jury zeichnet damit die redaktionelle Arbeit in der sogenannten Boni-Affäre im Bamberger Rathaus mit einem der höchsten deutschen Journalistenpreise aus.

Anfeindungen aus der Politik

„Das ist eine wunderbare Bestätigung der Arbeit der Lokalredaktion Bamberg, die für ihre Berichterstattung über fragwürdige Besoldungspraktiken im Rathaus von Anfang an auch Anfeindungen aus der Politik ausgesetzt war“, erklärt dazu Chefreporter Michael Wehner, der zusammen mit Reporter Sebastian Schanz und dem Redaktionsteam das System der fragwürdigen Sonderzahlungen im Rathaus aufgearbeitet hat – und dies weiter tut. „Der Wächterpreis ermutigt uns, in diesem Sinne weiter kritisch auf das Wirken der Bamberger Mandatsträger zu blicken und, wo es nötig ist, auch Missstände zu benennen.“

Mit dem Wächterpreis wird kritische und investigative Berichterstattung ausgezeichnet. Der erste Preis geht heuer an die Augsburger Allgemeine für ihre Recherchen in der Maskenaffäre in Schwaben. Den zweiten Preis erhält die taz für die Aufdeckung rechtsextremer Vorfälle bei der Bundestagspolizei.

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