Wütend & traurig
Ukrainer sollen 1700 Euro für zwei Räume zahlen
Yuliya Tieliezhnikova (rechts mit Tochter und zwei Söhnen) darf das überteuerte Flüchtlingsquartier an der Alleestraße in Hirschaid verlassen. Ihre ukrainischen Freundinnen hoffen, dass sie bald auch günstigere und angenehmere Wohnungen finden wer...
Foto: Werner Baier
Hirschaid – Ein Hirschaider Immobilienunternehmen verlangte völlig überteuerte Mieten von Geflüchteten – bis das Landratsamt davon erfuhr.

Allenthalben wird über hohe Mieten, Immobilien- und Miethaie geklagt, aber was dieser Tage in Hirschaid ruchbar geworden ist, schlägt zumindest auf lokaler Ebene hohe Wellen: Dass ein erfahrener Vermieter von einer fünfköpfigen Flüchtlingsfamilie aus der Ukraine für zwei Räume in einer Sammelunterkunft an der Alleestraße 1700 Euro „Warm-Miete“ im Monat kassieren will, das macht wütend und traurig zugleich.

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