Gegen Mauer geprallt
Jungstorch in Forchheim nach Unfall gerettet
Äußerlich war der Jungstorch nicht verletzt.
Äußerlich war der Jungstorch nicht verletzt.
Foto: Tierschutzverein Forchheim
Forchheim – Ein Jungstorch ist gegen die Mauer der Forchheimer Marienkapelle geschleudert worden. Der Anfangsverdacht: Das Tier hat ein Schädel-Hirn-Trauma.

Ein Jungstorch ist durch plötzlich auftretende, starke Windstöße Donnerstagnacht vergangener Woche gegen die Mauer der Marienkapelle an der Forchheimer Kaiserpfalz geschleudert. Der Storch hatte vermutlich auf der Kaiserpfalz geruht, teilt Marianne Wende, Vorsitzende Tierschutzverein Forchheim, mit.

Storch wurde notversorgt

Passanten informierten die Polizei, die gegen 23.30 Uhr einen Notruf an das Forchheimer Tierheim absetzte. Der Jungstorch war äußerlich nicht verletzt und hatte den Aufprall überlebt. Er wurde ins Tierheim gebracht und notversorgt.

Nach Rücksprache mit Experten – es wurde ein Schädel-Hirn-Trauma vermutet – erholte sich das Tier innerhalb der nächsten zwei Tage zusehends und konnte nach ersten wackeligen Aufstehversuchen wieder sicher auf den Beinen stehen.

In Auffangstation des Nürnberger Tiergartens eingeliefert

„Da wir an der Zwangsfütterung scheiterten, lieferten wir Adebar in die Aufnahmestation des Tiergartens Nürnberg ein“, sagt Marianne Wende.

Von dort habe sie jetzt die Auskunft erhalten, dass die Rettungsversuche erfolgreich waren und der Jungstorch der Auswilderungsstation übergeben wurde, von wo aus er in die Freiheit entlassen wird.

 

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