Zu einem Familiennachmittag hat das Fränkische -Schweiz-Museum in Tüchersfeld (Landkreis Bayreuth) am vergangenen Sonntag eingeladen. „Es ist eine sehr schöne Veranstaltung und das A und O sind die Mitmachstationen“, sagte Landrat Florian Wiedemann (FW) unserer Zeitung, der am Sonntagnachmittag mit seiner Lebensgefährtin Sandra Meister zu Gast im Museum war. Zusammen mit Museumsleiter Jens Kraus goss Wiedemann Fossilien aus Gips.
Sehr auch zur Freude der vielen Kinder, für die wie immer sehr viel geboten war. Wie Wiedemann, der auch Vorsitzender des Zweckverbands Fränkische-Schweiz-Museum ist, sagte, seien gerade solche Veranstaltungen ganz wichtig für das Zentralmuseum der Fränkischen Schweiz, weil sie eine gute Werbung seien. Trotz der Baustellensperrung auf der B 470 zeigte sich auch Museumsleiter Jens Kraus mit dem Besuch sehr zufrieden, denn es kamen dennoch viele Leute, vor allem Familien mit Kindern.
Einblicke in die Geschichte
Außerdem herrschte ein wunderschönes Wetter. Laut Kraus ist gerade der Familiennachmittag eine spannende Veranstaltung, weil alle Besucher sehr entspannt seien. Sogar aus Nürnberg seien Familien gekommen.
„Wir wollen die Gäste nicht nur unterhalten, sondern, wie es sich für ein Museum gehört, auch Einblick in die Geschichte gewähren“, sagte Kraus. Die Besucherinnen und Besucher, vor allem die Kinder, konnten während des Nachmittags nicht nur Ammoniten gießen, sondern bei verschiedenen Workshops auch Keltenperlen brennen, Bronzeschmuck biegen oder individuelle Buttons gestalten. Geschicklichkeit war beim Angeln im Planschbecken mit kleinen Plastikfischen gefragt – eine Attraktion, die immer dicht umlagert war.
Genau wie der Schwertkampf und der Speerwurf mit Museumspädagogen Fabian Wittenborn. Immer gut besucht war auch der Luftballonwettbewerb, wobei die Ballons wegen fehlendem Wind meist nicht weit flogen. Für das leibliche Wohl sorgte das Museumsteam unter anderem mit frisch gebackenen Waffeln. Am 14. und 15. September lädt das Museum dann zum traditionellem Handwerkermarkt ein.
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