„Traumhaftes Wetter, tolle Stimmung, coole Events, viel Menschen und eine hervorragende Organisation“, mit diesen Schlagworten beschrieb Landrat Hermann Ulm den autofreien Sonntag zusammen mit dem Fränkische-Schweiz-Marathon, dem Naturparkhöfemarkt und der Genussmeile.
Tausende jubelnde Menschen säumten den Streckenverlauf an der B 470 und sorgten für ausgelassene Stimmung bei idealen Wetterbedingungen, um die sportlichen Teilnehmer zu Bestleistungen anzufeuern. Als Besuchermagnet sorgten zudem zwei weitere Highlights zum 700-jährigen Stadtjubiläum Ebermannstadt für Andrang: der Naturparkhöfemarkt und die ILE-Genussmeile in der Hauptstraße von Ebermannstadt.
Für Staatsminister Thorsten Glauber (FW) war es die 18. Teilnahme an einer Laufveranstaltung des Fränkische-Schweiz-Marathons. Unterstützt hat ihn in diesem Jahr seine Schwester Simone Reichhold bei der Distanz über zehn Kilometer. Wieder ausgeruht besuchte er am Nachmittag mit den Landtagsabgeordneten Michael Hofmann (CSU) und Sebastian Körber (FDP) sowie Bezirksrat Ulrich Schürr den Naturparkhöfemarkt und die Genussmeile.
Regionale Einkäufe unterstützen
„Mit den Naturparkhöfen versuchen wir, die regionalen Einkaufsmöglichkeiten zu unterstützen und so gut es geht, ohne Verkehrsmittel erreichbar zu machen“, sagte Christine Berner, Naturpark-Ranger. Nach dem Motto „das Gute vor der Haustür“ fand in diesem Jahr der Markt zum zweiten Mal statt. Das Angebotsspektrum der insgesamt 53 Höfe aus mehreren Landkreisen, von denen 17 in Ebermannstadt teilnehmen würden, reiche von Alpaka-Wolle bis zum Fränkischen Whisky. Das Besondere sei das biologische- oder nachhaltige Wirtschaften mit Produkten aus der Fränkischen Schweiz, berichtet die Rangerin.
Zusammen mit Corinna Brauer von der Integrierten Ländlichen Entwicklung Fränkische Schweiz Aktiv wurde mit der Genussmeile ein Rundgang durch die Altstadt von Ebermannstadt geschaffen, welcher sowohl das leibliche Wohl mit regionalen Speisen als auch ein umfangreiches Mitmachprogramm bot. „Unser Ziel ist es, Mensch und Natur über die regionale Identität miteinander zu verbinden“, freute sich Brauer.
Neben hochqualitativen, regionalen Produkten, die heute im Mittelpunkt stünden, wies Landrat Hermann Ulm auch auf die neue Broschüre „Wege für Alle“ hin. Diese war aus dem Projekt „Naturgenuss mit Handicap“ erwachsen, um den Naturpark möglichst barrierefrei erleben zu können. Es würden darin verschiedene Touren angeboten, die inhaltlich zusammen mit Dominik Herrmann erarbeitet wurden, berichtete Landrat Ulm stolz.
Fränkische Schweiz Marathon: Kinderlauf am Samstag
Am Samstag startete der Fränkische-Schweiz-Marathon bereits mit dem Wettbewerb der Kleinsten, dem Bambinilauf. Die Hauptorganisatorin Marion Rossa-Schuster freute sich über die zahlreichen Nachmeldungen und die große Teilnahme.
Bürgermeisterin Christiane Meyer unterstützte die Läufe und zählte bei allen Starts den Countdown. Ein Mädchen war vor dem Lauf so aufgeregt und erzählte der Bürgermeisterin: „Ich habe zwei Tage nicht geschlafen, ich bin so müde.“
Streckenmoderator Jochen Brosig berichtete nach dem Zieleinlauf von Krankenschwester Sofia, die eine 38er-Zeit lief, sie habe am Tag zuvor in der Nachtschicht gearbeitet und jetzt wenige Stunden später diese Spitzenzeit gelaufen.
Zu einem weiteren Highlight neben den Spitzenläufern gehörte Michal Parzefall, der den Marathon für einen Spendenlauf nutzte. Der Erlös soll in eine „Handpan“, ein mit Händen gespieltes Blechklanginstrument fließen. Kein Event ausgelassen hat Petra Horch, die seitdem ersten Fränkische-Schweiz-Marathon dabei ist. „Zwanzigmal bin ich Inline-Skate gelaufen und jetzt auf das Laufen gewechselt“, erzählt Horch stolz.
So hat Ebermannstadt am Wochenende gefeiert
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