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Nach 22 Jahren
Vorsitzender des Fränkische-Schweiz-Vereins verabschiedet
Radtouren sind eine Leidenschaft des früheren Vorsitzenden Hans Weisel, hier mit seiner Frau Monika auf einer Fahrt in den Alpen nach Verona.Forchheim & Fränkische Schweiz
Radtouren sind eine Leidenschaft des früheren Vorsitzenden Hans Weisel, hier mit seiner Frau Monika auf einer Fahrt in den Alpen nach Verona. // Andreas Weisel
Die geehrten Monika und Hans Weisel (vorne) mit den Vereinsvertretern  Josef Müller, Wolfgang Mehrer, Günter Wagner und Winfried BauerForchheim & Fränkische Schweiz
Die geehrten Monika und Hans Weisel (vorne) mit den Vereinsvertretern Josef Müller, Wolfgang Mehrer, Günter Wagner und Winfried Bauer // FSV
Signet des Fränkischen Tags von Carmen Schwind
Ebermannstadt – 22 Jahre war Hans Weisel der Vorsitzende des Fränkische-Schweiz-Vereins Ebermannstadt. Nun wurde ihm und seiner Frau eine besondere Ehre zuteil.

Nach 22 Jahren hatte Hans Weisel Ende 2019 sein Amt als Vorsitzender des Fränkische-Schweiz-Vereins, Ortsgruppe Ebermannstadt, niedergelegt. Bis zum vergangenen Wochenende hatte sein Stellvertreter Günter Wagner vorerst die Geschäfte geführt. In der Jahresversammlung wählten die Vereinsmitglieder nun Wolfgang Mehrer zum neuen Vorsitzenden und verabschiedeten sich würdig von Weisel, der gemeinsam mit seiner Frau Monika zum Ehrenvorsitzenden gewählt wurde.

„Das war wegen Corona leider bisher nicht möglich gewesen“, erklärte Schriftführer Winfried Bauer, der in seinem Amt wiedergewählt wurde. In ihren Ämtern wurden auch Josef Müller als Kassier und Günter Wagner als Zweiter Vorsitzender bestätigt.

Laudatio

„Hans ist fleißig, kompetent, genau, akkurat und vielseitig. Er ist auch sehr freundlich, zuvorkommend, hat gefördert, aber nicht gefordert oder überfordert. Ich bin stolz, dass ich mit Hans zusammenarbeiten durfte“, fasste Winfried Bauer zusammen und meinte: „Er hat viel auf die Beine gestellt und Traditionen geschaffen.“

1989 hatte Weisel den zweiten Vorsitz von Karl Theiler übernommen, 1998 wurde er zum Vorsitzenden der Ortsgruppe gewählt. Gleich in seinem ersten Jahr in dieser Funktion führte er den Ostereiermarkt ein, ein Jahr später wurden zum ersten Mal die beiden Osterbrunnen am Marktplatz und am Kapellenplatz geschmückt und die Marktplatzkrippe aufgebaut.

Neue Mitglieder gewonnen

Bauer: „Die regelmäßigen Familienfreizeiten brachten dem Fränkische-Schweiz-Verein zahlreiche neue Mitglieder und die Liste der Radwanderungen seit 2003 ist lang und bis heute nur von Corona unterbrochen worden.“ Anfang der 1980er Jahre zählte die Ortsgruppe etwa 100 Mitglieder. 2010 waren es sogar 771 und mittlerweile 670.

„Hans hat viel geleistet. Doch das hätte er nicht ohne seine Frau Monika schaffen können. So entstand bei ihm zu Hause eine Denk- und Machtzentrale, in der unermüdlich geschafft, gedacht, geplant und vorbereitet wurde“, verriet Bauer und zitierte einen bekannten Satz von Hans Weisel: „Ich hatte das Glück, dass ich sehr wenig Schlaf brauchte, so wurde viel Arbeit in die Nacht oder den frühen Morgen verlegt.“

Gelungene Mischung

Der Laudator Winfried Bauer bezeichnete Hans Weisel, der im Jahr 1959 das Abitur gemacht, Mathematik und Geografie studiert und am Gymnasium Fränkische Schweiz unterrichtet hatte, als „Galionsfigur unserer Ortsgruppe“ und dankte ihm für „eine Führung als Mischung“ aus hohem wissenschaftlichen Anspruch und familienfreundlichen Unternehmungen.

 

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