Sie waren der Hingucker der Verbrauchermesse Consumenta in Nürnberg, die neun Riesenpuzzles, die der Hallerndorfer „Puzzlekönig“ präsentierte. Peter Schubert läuft zwischen dem Tukan und Gepard des großen Tropenpuzzles und den 40.320 Teilen der Walt-Disney-Figuren wie Belle und das Biest. Lange allein bleibt er nicht.
„Schmunzelnd beobachte ich Leute, die richtig schnell auf die Puzzles zugehen, weil sie so begeistert sind“, berichtet Schubert. Nicht nur Kinder wollen diese Puzzles sehen. „Das Schönste für mich ist, wenn es sich im Gespräch herausstellt, das sie auch das kleinteilige Hobby mit mir teilen“, sagt Schubert.
Seine Puzzles besetzen viel Boden. Sein Messestand ist 170 Quadratmeter groß und die Länge von 30 Metern ist beeindruckend und mehr als vorher. Peter Schubert stellte zum dritten Mal auf der Consumenta aus.
Es gibt viel zu entdecken
Doch egal, wer aus welchem Grund die Messe besucht, bei Peter Schubert bleiben sie alle stehen. „Ehrlich gesagt habe ich noch nie so eine Welle der Begeisterung für meine Riesenpuzzles gesehen wie in den Tagen auf der Consumenta“, erzählt Schubert. Auch Leute, die nicht puzzeln, hätten positive Rückmeldung gegeben. „Mehrmals hat man mir schon gesagt, dass es so vieles zu entdecken gibt, meine Riesenpuzzles das Highlight der Consumenta 2023 sind. Ein schöneres Kompliment kann man mir nicht machen, das geht runter wie Öl“, sagt Schubert, der sich freute, diesen Platz auf der Consumenta erhalten zu haben, weil er sein Hobby oder besser das Endergebnis der vielen Hobbystunden der Öffentlichkeit zugängig machen wollte.
„Viele wollen wissen, wie man solche Mega-Puzzles transportiert, ob ich alle in der Halle gepuzzelt habe und wie viele Menschen an den Puzzles gepuzzelt haben“, nennt Schubert die vielen Fragen, die er in den vergangenen Tagen beantwortet hat. Er hat allein gepuzzelt und allein aufgebaut.
Aufbau und Transport übernehme er immer allein, aus einem guten Grund: „Es ist gar nicht so einfach, so große Puzzleflächen so zusammenzusetzen, dass alle Puzzleplatten ineinandergreifen. Das mache ich dann lieber selbst.“ Für Transport und Aufbau hat er zwei Tage investiert, waren es doch sehr viele Einzelplatten, die er verlegen musste. „Für die zwei Größten zusammen waren es 204 Platten mit je 500 Teilen“, erklärt Schubert.
Größtes Puzzle mit 54.000 Teilen
54.000 Teile zählt das bisher größte Puzzle („Travel around Art“), mit dem er sich beim Rekord-Institut Deutschland beworben hatte, ohne zu wissen, ob er überhaupt Chancen auf einen Rekord hatte. Auch davon erzählt Schubert den vielen Leuten, mit denen er während der Messe ins Gespräch kommt. Oder er ermutigt die Menschen, gibt Tipps, die Teile nach Formen zu sortieren, was sich auch bei gleichfarbiger Fläche auszahle.
Ansonsten rät er, einfach dranzubleiben, nicht aufzugeben. Seine Puzzles sind der schönste Beweis. „Jeder bestätigt mir, so eine Ausstellung noch niemals gesehen zu haben. Das zu hören, ist natürlich schön“, sagt Schubert.
Wie geht es nach der Consumenta weiter? „Die Puzzles kommen erst mal mit mir nach Hause“, verrät Schubert. Derzeit fertigt er viele kleinere Puzzles an, mit tausend Teilen, einfach, um in Übung zu bleiben. Wie die weiteren Pläne für Riesenpuzzles aussehen, entscheide er spontan.
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