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Bandname
Aus „X-Large“ wird „X5live“
Die Band „X5live“ bei einem Auftritt: Rund 180 Stücke haben die Musiker in ihrem Repertoire.Forchheim & Fränkische Schweiz
Die Band „X5live“ bei einem Auftritt: Rund 180 Stücke haben die Musiker in ihrem Repertoire. // Tom Schneider
Es kann geprobt werden (v. l.): Andreas Horz, Kerstin Horz, Uwe Igel, Peter Deboy und Markus Weigel.Forchheim & Fränkische Schweiz
Es kann geprobt werden (v. l.): Andreas Horz, Kerstin Horz, Uwe Igel, Peter Deboy und Markus Weigel. // Carmen Schwind
Signet des Fränkischen Tags von Carmen Schwind
Hagenbach – Die Coverband um Uwe Igel geht neue Wege. Im Probenraum in Hagenbach treffen sich alte Bekannte.

„Wir sind fünf Bandmitglieder, Musik ist unsere Leidenschaft, wir wollen unser Publikum bei unseren Live-Auftritten mitnehmen und positive Emotionen erzeugen, und das X ist die Verbindung zu dem früheren Bandnamen ,X-Large‘“, erklärt Sänger und Gitarrist Uwe Igel im Probenraum seiner Band in Hagenbach. Damit hat er das neue Logo beschrieben, denn aus „X-Large“ wurde „X5live“.

Es sei an der Zeit gewesen, zu reflektieren und neue Wege zu gehen, meint Igel. Der Bassist Markus Weigel philosophiert: „Aber wir halten an unseren Wurzeln fest, denn nur dann kann etwas erfolgreich wachsen.“

Der Internet-Auftritt wird neu sein, aber die Band wird ein breites musikalisches Spektrum beibehalten. Sie will aber nur solche Auftritte annehmen, die sowohl der Band als auch dem Publikum etwas bringen. „Wir wollen Spaß haben und genießen, aber wir wollen auch die Menschen mit der Musik glücklich machen und nicht nur bei einem Event im Hintergrund spielen“, fügt Sängerin Kerstin Horz hinzu.

Mit Leidenschaft und Respekt

In der Zwischenzeit schaut Gitarrist Peter Deboy auf die Gitarren an der Wand. „Gebt ihm bloß keine, denn sonst können wir ihn die nächsten Stunden nicht mehr ansprechen“, scherzt Schlagzeuger Andreas Horz und alle lachen. Die Verbindung der Bandmitglieder ist spürbar. „Jeder ist an seinem Platz perfekt und kann sich entfalten. Und alle anderen schätzen das sehr und respektieren das. Leidenschaft für die Musik und Respekt füreinander, das ist es, was uns ausmacht“, fasst Kerstin Horz zusammen. Sie kam 2009 zur Band, die Uwe Igel, der als Fliesenleger selbstständig ist, 2000 gegründet hat.

Die Band, in der er vorher gespielt hatte, hatte sich aufgelöst. Mit Markus Weigel hatte er als Jugendlicher musiziert, deshalb wollte er ihn in seiner neuen Band haben. Doch das klappte erst ein Jahr später. „Eigentlich war ich Gitarrist. Doch in der vorherigen Band hatten sie schon zwei. So wurde ich halt Bassist“, erzählt Weigel und Kerstin Horz scherzt: „Da hattest einfach zwei Saiten verloren.“

Aus Liebe zur Musik

Sie arbeitet für die Musikschule in Ebermannstadt, gibt Musikunterricht und ist Stimmtherapeutin. Sie erinnert sich an den ersten Termin mit Uwe Igel beim Windrad am Kasberg bei Regen im Auto. „Ich hatte sie nicht singen gehört, wusste aber gleich, dass sie passt“, verrät Igel.

Kerstins Mann Andreas Horz wollte eigentlich nicht mehr in einer Coverband spielen. Er ist noch Mitglied im Symphonischen Blasorchester Neunkirchen. Doch dann reizte es ihn doch und er wurde Mitglied. „Musik bedeutet einfach alles für mich“, sagt er ernst.

„Es hört sich abgedroschen an, aber es stimmt: Music is our first love – Musik ist einfach unsere große Liebe“, fügt Igel hinzu und Markus Weigel ergänzt: „Ja, das ist eine universelle Sprache, die jeder versteht. Mit ihr kann man die Menschen tief berühren.“

Nach der Probe in die Pizzeria

Kerstin Horz verrät, dass sie berührt ist, wenn sie die strahlenden Gesichter des Publikums sieht. Und auch Peter Deboy, der die Gitarren nur ungern aus dem Blick verliert und seit 2013 Bandmitglied ist, nickt zustimmend. Er erinnert sich, dass eine andere Sängerin ihm erzählt hatte, dass Uwe Igel einen neuen Gitarristen sucht: „Ich kam zur Probe, spielte kurz, dann ging es in die Pizzeria.“ Markus Weigel lacht: „Ja, gell, da war der Drops gelutscht.“

Allerdings war Deboy überrascht, dass er erst nach einem halben Jahr auftreten konnte, denn das Programm der Gruppe ist sehr breit angelegt. „Es dauert halt, weil man 180 Stücke können muss. Aber damit wird es auch nie langweilig“, fügt Deboy hinzu. Endlich schnappt er sich eine Gitarre. „E-Gitarren sind übrigens ganz leise. Laut ist nur der Verstärker“, meint er noch, und schon geht es los mit toller Musik.

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