Die Weihnachtstage sind vorbei und das letzte Wochenende in diesem Jahr ist gekommen – das neue Jahr 2024 steht unmittelbar bevor.
Die Zeit zwischen den Jahren ist auch immer eine Zeit, um inne zu halten und zurück zu blicken: Was war das Beste in diesem Jahr? Und Zeit, nach vorne zu blicken: Was wird das Beste im neuen Jahr sein? Worauf können wir verzichten? Und worauf dagegen ganz und gar nicht? Und vor allem: Welche Menschen an unserer Seite dürfen 2024 auf gar keinen Fall fehlen?
Wir haben ein paar Forchheimer genau das gefragt. Was hat sie in diesem Jahr bewegt? Und worauf sie sich jetzt am meisten freuen? Die Antworten sind so unterschiedlich wie sie selbst.
Martina Hebendanz, Stadträtin:
„Mein Highlight war definitiv mein erster Halbmarathon, den ich gelaufen bin beim Fränkischen-Schweiz-Marathon. Dieses Gefühl, die Ziellinie überschritten zu haben und das geschafft zu haben.
Ein wunderbarer Moment im neuen Jahr wird ganz klar sein, wenn unsere Tochter aus ihrem Au-pair-Jahr zurückkommt und ich sie wieder hier bei uns in unserer Mitte haben darf.
Verzichten kann ich auf das, was wir uns wahrscheinlich alle erhoffen: Kein Krieg mehr. Keine Unruhen. Kein Unfrieden. Ich kann auf unendlich sinnlose Diskussion verzichten. Möchte verzichten auf die vielen Baustellen in unserer schönen Stadt Forchheim. Aber auch die werden irgendwann ein Ende haben. Ich kann verzichten auf so viel Böses und denke lieber an all die schönen Dinge, die da kommen mögen.
An meiner Seite brauche ich meinen Lieblingsmenschen, meinen Mann und meine Familie.“
Nico Cieslar, Leiter Tourist-Information Forchheim:
„Das Beste im Jahr 2023 war für mich definitiv die Geburt unserer ersten Tochter im Juni.
Im neuen Jahr freue ich mich vor allem auf Landpartie in Dagoberthausen. Ein exklusives Genuss-Event mit Spitzenköchen aus ganz Europa.
Verzichten kann ich dagegen auf Mitmenschen, die immer das Negative suchen und Projekte nur verhindern möchten.
Meine Frau muss definitiv an meiner Seite stehen, denn sie unterstützt mich, wo es nur geht, und ist immer dabei.“
Martina Hebendanz und Nico Cieslar
Luisa Zametzer, Forchheimer Bierkönigin:
"Ich darf mich Forchheimer Bierkönigin nennen, das war das Allerbeste, was geschehen konnte. Und natürlich alles, was darauf gefolgt ist. Ich war in ganz Oberbayern unterwegs, in Südtirol und bei Florian Silbereisen in der Show. Diese Erinnerungen kann mir niemand mehr nehmen.
Im neuen Jahr freue ich mich auf viele Veranstaltungen, bei denen ich unsere Stadt und Brauereien repräsentieren darf. Aber auch privat steht einiges an. Meine drei Jahre Ausbildung enden im Juli. Dann darf ich mich ausgebildete Brauerin und Mälzerin nennen. Im Oktober beginne ich mein Studium als Diplom-Braumeisterin.
Worauf ich definitiv verzichten kann: Bitte nächstes Jahr kein Regenwetter beim Annafest. Ich zünde bestimmt eine Wetterkerze an, dann klappt das diesmal bestimmt mit dem Wetter.
Nicht ohne meine Krone, nicht ohne und nicht ohne mein Auto. Es waren dieses Jahr 73 Auftritte seit April und ich bin dafür über 6000 Kilometer gefahren. Ich brauche also auch im nächsten Jahr mein Auto.
Wen ich an meiner Seite brauche: Mein Bruder, der alle meine Fotos macht. Meine Mama, die kurz vor dem Auftritt meine Dirndl-Schürze bügelt. Mein Papa, der noch was richtet, damit ich ja pünktlich beim Auftritt bin. Ohne sie geht es auf keinen Fall."
Luisa Zametzer
Kathrin Grüner, Inhaberin Lübbis:
"Das Beste in diesem Jahr war der erste gemeinsame Familienurlaub seit vielen Jahren anlässlich des Geburtstags meiner Schwester. Wir waren alle zusammen in Rom.
Das Beste für 2024 wäre für mich, dass wir es wieder mal ein Jahr wird ohne Einschränkungen, weder persönliche noch vorgegebene, sondern ein ganz normales, tolles Jahr.
Verzichten kann ich auf die nächste Corona-Krise.
2024 geht auf keinen Fall ohne ganz viele tolle Gäste, viele Stammgäste und ich freu mich auf viele neue Gäste.
An meiner Seite brauche ich meine Familie, meine vielen Freunde, meine tollen Mitarbeiter und Gäste - und meinen Hund."
Kathrin Grüner
Nelli Böker, Forchheimer Weihnachtsengel:
„Das Beste 2023 war, dass ich mein Abi geschafft habe und somit die Schule beenden konnte.
Das Beste 2024 wird sein, dass ich ausziehen werde und somit einen neuen Lebensabschnitt beginnen werde.
2024 kann ich gut auf den Lernstress verzichten, den ich während des Abis hatte.
2024 müssen unbedingt meine Freunde und meine Familie, besonders meine Schwester und meine beste Freundin, an meiner Seite sein."
Nelli Böker
Ulli Raab, King Alladooch:
"Das Beste für mich 2023 war das erfolgreiche Zirkart-Festival. Zuschauer konnten alles genießen, was den zeitgenössischen Zirkus ausmacht.
Das Beste im Jahr 2024: Ich freue mich sehr auf das Großprojekt des Jungen Theater Forchheims, wenn die Kaiserpfalz Bühne und Kulisse wird. Im Sommer soll eine fränkische Version des Jedermann die Kaiserpfalz zum Schauplatz machen. Die Hauptrolle ist von einem Schauspieler besetzt. In allen anderen Rollen sind rund 60 Laienschauspieler zu sehen sein.
Worauf ich 2024 gut verzichten kann: Krankheit, Zwietracht und Missgunst.
Das Jahr 2024 geht für mich auf keinen Fall ohne Annafest. Alladooch Annafest. 12 Tage und 12 Nächte,
Im neuen Jahr muss unbedingt meine Frau an meiner Seite sein."
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