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Hundshaupten
Wildpark: Neue Helfer für Pfau, Lama & Co.
Besucher des Wildparks Hundshaupten können sowohl Haustiere wie Lamas, Pfauen und Pferde als auch Wildtiere wie Wölfe, Luchse und Elche bewundern.  Sie alle werden bald von den Spenden des neuen Fördervereins profitieren.Forchheim & Fränkische Schweiz
Besucher des Wildparks Hundshaupten können sowohl Haustiere wie Lamas, Pfauen und Pferde als auch Wildtiere wie Wölfe, Luchse und Elche bewundern. Sie alle werden bald von den Spenden des neuen Fördervereins profitieren. // FT-Archiv
Egloffstein – In Hundshaupten ist ein Förderverein für den Wildpark gegründet worden. Der Vorsitzende Michael Hofmann (MdL) beschreibt die wichtigsten Ziele.

Er soll Projekte für das Wohl der Tiere finanziell unterstützen, Werbung für den Zoo machen und die Verbundenheit der Mitglieder mit dem Park stärken – der neue Förderverein Wildpark Hundshaupten. Die Idee entstand bereits 2018, am vergangenen Donnerstag wurde sie nun durch die Vorstandswahl und dem Beschluss der Vereinssatzung im Grünen Klassenzimmer des Parks umgesetzt.

Zum Vorsitzenden wählten die Anwesenden den Forchheimer Landtagsabgeordneten Michael Hofmann. „Der Wildpark ist für mich eine Herzensangelegenheit und ich habe die lang geplante Gründung des Vereins immer wieder angesprochen. Dann hieß es, ,gut, Michael, dann übernimmst du aber den Vorsitz’ und ich habe zugestimmt.“

Ziel Nummer Eins: Neue Mitglieder

Die zusätzliche Arbeit sei ihm der Wildpark in jedem Fall wert. „Eine meiner Aufgaben ist es, durch mein gutes Netzwerk neue Türen für den Förderverein zu öffnen. Wir wollen zügig eine dreistellige Mitgliederzahl erreichen.“ Hofmann hofft auf die Fans des Zoos und Familien, die ihn regelmäßig besuchen.

Spätestens im Herbst, vielleicht auch schon im August, sollen in Vorstands- und Mitgliederversammlungen die Ziele des gemeinnützigen Vereins besprochen werden. „Neben der Förderung des Parks durch die Beiträge schweben mir regelmäßige Vortragsabende und eine Kopplung mit weiteren Sehenswürdigkeiten des Landkreis Forchheim vor.“

Eine Eintrittskarte für den Landkreis?

Die Verknüpfung der Angebote, etwa in Form einer Eintrittskarte für mehrere Parks und Museen, könnte neue Touristen anziehen. „Ein wichtiges Standbein des Vereins wird das ehrenamtliche Engagement seiner Mitglieder sein. Wir werden gut zu tun haben, aber ich denke, dass wir schnell wachsen und noch viele Jahre bestehen“, sagt Hofmann.

Ihm zur Seite steht der Vereinsvorstand, der sich aus dem stellvertretenden Vorsitzenden Michael Wirth, Schatzmeister Stefan Rickert, Geschäftsführerin Carmen Stumpf und sieben Beisitzern, darunter Landrat Hermann Ulm, Egloffsteins Bürgermeister Stefan Förtsch und dem Wildparkleiter Daniel Schäffer zusammensetzt. 

Der Vereinsvorstand. Vorsitzender ist MdL Michael Hofmann (4.v.r.).Forchheim & Fränkische Schweiz
Der Vereinsvorstand. Vorsitzender ist MdL Michael Hofmann (4.v.r.). // Büro Michael Hofmann.

Start mit 23 Mitgliedern

Der Geschäftsbereichsleiter der Abteilung Zentrale Aufgaben am Landratsamt Forchheim, Reinhold Göller, hatte die erste Versammlung organisiert und leitete die Wahl.„Teilnehmer waren die Bürgermeister des Landkreises, mehrere Kreisräte und Gäste, die unserer öffentlichen Einladung gefolgt waren. Der Vorstand wurde von den Anwesenden gewählt. Das hat nicht lange gedauert, da die Mitglieder, die sich bei vorherigen Absprachen zur Verfügung gestellt hatten, keine Gegenkandidaten hatten.“

Den Betrieb zahlt der Landkreis

Noch am Donnerstag traten 23 Personen dem Verein bei. Der Mindestbeitrag für Mitglieder beträgt pro Jahr 24 Euro, zusätzliche Zahlungen und Spenden sind natürlich willkommen. „Die Unterstützung durch den Verein soll die Ausgaben des Landkreises für den Wildpark ergänzen“, so Göller.

Der Kreis werde weiterhin die Betriebskosten und Investitionen der öffentlichen Einrichtung tragen. „Wir haben hier einen attraktiven Wildpark, der weit über die Region hinaus bekannt ist. Sein Erhalt ist uns wichtig“, sagt Göller.

Chef und Mitarbeiter sind begeistert

Der Chef des Wildparks, Daniel Schäffer, freut sich sehr über die Gründung des Fördervereins. „Durch ihn werden Projekte möglich, die sonst als zweitrangig eingestuft werden und nicht umsetzbar sind.“ In den ersten Monaten müsse sich der Verein aber erst einmal aufbauen.

Den Mitarbeitern des Zoos, der seit über 30 Jahren besteht, sei jede Unterstützung, ob finanziell, durch Vortragsabende für die Besucher oder durch Projekte, die die Bekanntheit des Parks weiter steigern, willkommen.

„Aktuell stehen die Sanierungen mehrerer Gehege an. Es ist wie bei einem Haus, wenn man vorne fertig ist, fängt man hinten wieder an“, sagt Schäffer. Es sei immer etwas zu tun „und deswegen sind wir sehr froh über unsere neuen Helfer.“

 

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