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Neue Hilfe für Bürger
Gräfenberg: Sie wollen sich um Senioren & Inklusion kümmern
Die neue Seniorenbeauftragte Dagmar Reich, Zweiter Bürgermeister Hans Derbfuß (CSU) und Inklusionsbeauftragter Christian Hübner (v.l.)Forchheim & Fränkische Schweiz
Die neue Seniorenbeauftragte Dagmar Reich, Zweiter Bürgermeister Hans Derbfuß (CSU) und Inklusionsbeauftragter Christian Hübner (v.l.) // Petra Malbrich
Gräfenberg – In der Stadt Gräfenberg gibt es nun endlich eine Seniorenbeauftragte und einen Inklusionsbeauftragten. Was sie sich für ihre neue Aufgabe vornehmen.

Die Bekanntgabe, die Zweiter Bürgermeister Hans Derbfuß (CSU) zu vermelden hatte, war zugleich der Grund, warum er die Sitzung leitete. Bürgermeister Ralf Kunzmann (FW) ist Papa eines Sohnes geworden. Derbfuß und die anwesenden Stadträte wünschten der kleinen Familie viel Glück und Gesundheit.

Glückwünsche an junge Familie

Dann durften Dagmar Reich und Christian Hübner an Derbfuß’ Seite rücken, denn die beiden Gräfenberger hatten sich für das Amt der Seniorenbeauftragten und des Inklusionsbeauftragten beworben. „Ich bin selbst Seniorin“, sagte Dagmar Reich. Sie war Krankenschwester in der Psychiatrie in Erlangen, dann zwölf Jahre Berufsbetreuerin und ist nun Rentnerin und brauche wieder Arbeit. Seit sieben Jahren lebt sie in Gräfenberg und weiß, dass es verschiedene Gruppen gibt. Für Kinder und Jugendliche und für Senioren.

Warum Dagmar Reich antritt

„Ich möchte eine Vernetzung und den einen oder anderen aus der Reserve locken“, sagte Reich. Beim Schützenverein hatte sie das bemerkt. Die Senioren blieben fern. Also regte sie ein Seniorentreffen an. „Das findet seither alle sechs Wochen statt.“ Sie möchte Ansprechpartnerin für alle sein, telefonisch erreichbar, wenn es Fragen gibt oder Hilfe benötigt wird, um diese Nöte und Bedürfnisse der alten Menschen auch der Verwaltung und Kommunalpolitik mitzuteilen.

Das Amt der Seniorenbeauftragten war bisher von der jeweiligen Vorsitzenden des Seniorenklubs der AWO (Arbeiterwohlfahrt) übernommen worden. Nach Gerlinde Borisch ist das seit 2011 Heide Neuß, die auch zur Sitzung gekommen war. Zweiter Bürgermeister Derbfuß dankte für ihr ehrenamtliches Engagement.

Hübner mit dem Thema vertraut

Christian Hübner, selbstständig mit einem Buchhaltungsbüro und spezialisiert auf Menschen mit Behinderung, ist vor allem durch seinen deutschlandweit agierenden Verein „Für Euch e.V.“ kein Unbekannter in Gräfenberg und mit Inklusion sehr vertraut.

Die Vereinsarbeit richtet sich hauptsächlich auf die Arbeit mit Kindern. „Wir kümmern uns, dass Kinder Assistenzleistungen erhalten“, erklärte Hübner. Den Weg für diese Arbeit und das Ehrenamt hatte Hübners Vater bereitet, der nach einem schweren Unfall an den Rollstuhl gefesselt war.

Werner Wolf (FW), Vorsitzender des ASB und vorübergehender Vorsitzender des VdK, weiß um das Sprachrohr, das beide Personengruppen benötigen und bot eine Kooperation mit den von ihm vertretenen Vereinen an. Freilich müsse die Arbeit im Amt der beiden Beauftragten erst wachsen. Ein Budget für diese Arbeit sollte jedoch zur Verfügung gestellt werden.

Elisabeth Meinhardt (SPD), die beide Ämter oft im Stadtrat angesprochen hatte, war froh, dass die Ehrenämter endlich besetzt werden. Die Unterstützung der Stadt und des Stadtrats sicherte Hans Derbfuß zu.

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