Die CSU hat sich entschieden: Martina Hebendanz geht bei der Kommunalwahl 2026 als CSU-Kandidatin für das Amt der Oberbürgermeisterin der Stadt Forchheim ins Rennen. Der Forchheimer Parteivorstand hat die 48-Jährige als Kandidatin für die offizielle Nominierung durch die Stadtversammlung vorgeschlagen. Das teilt die Partei am Montagnachmittag mit.
Namentlich sind als Vorstand genannt: Udo Schönfelder, Vorsitzender der Stadtversammlung, Holger Lehnard, Vorsitzender Ortsverein Burk, Thomas Werner, Vorsitzender Ortsverein Forchheim, Hans-Werner Eisen, Vorsitzender Ortsverein Buckenhofen, Dominik Henkel, Vorsitzender Ortsverein Reuth und Josua Flierl, Vorsitzender der Stadtratsfraktion. „Wir sind überzeugt, mit ihr eine engagierte, erfahrene und bürgernahe Persönlichkeit ins Rennen zu schicken“, schreibt die CSU Forchheim.
Forchheim: So äußert sich CSU zu Hebendanz als OB-Kandidatin
Hebendanz selbst wird schon seit Anfang des Jahres als mögliche Kandidatin für die CSU gehandelt. So war Hebendanz unter anderem auf einem Foto der Klausurtagung der Stadtratsfraktion Anfang Januar zu sehen, auf dem Hebendanz in vorderster Reihe mittig zwischen Bürgermeister Udo Schönfelder und Stadtratsfraktionschef Josua Flierl stehend geradezu präsentiert wirkt.
CSU Forchheim: Mehrere bekannte Gesichter möglich gewesen
Und doch war sie nicht der einzige Name, der vermehrt mit der christsozialen Bürgermeisterkandidatur in Verbindung gebracht wurde, denn die Forchheimer CSU hat mehrere prägnante Gesichter in den eigenen Reihen, die durchaus eine Chance auf den Bürgermeisterposten gehabt hätten. Allen voran Zweiter Bürgermeister Udo Schönfelder, Stadtratsfraktionsvorsitzender Josua Flierl und der Bezirkstagsabgeordnete Ulrich Schürr.
CSU-Stadtratsvorsitzender Josua Flierl: „Beste Kandidatin für uns“
Fraktionsvorsitz Josua Flierl gibt sich auf Nachfrage sehr zufrieden mit der Entscheidung für Martina Hebendanz. „Ich halte Frau Hebendanz für eine sehr kompetente und aussichtsreiche Kandidatin“, erklärt Flierl auf Nachfrage von fraenkischertag.de. Für ihn ist Hebendanz die beste Kandidatin, die die CSU hätte vorschlagen können. „Sie ist in vielen Themen der Stadt und auch außerhalb gut eingearbeitet und wahnsinnig engagiert. Mit ihr haben wir die beste Chance, den Amtsinhaber abzulösen“, sagt Flierl weiter am Telefon.
Zweiter Bürgermeister Udo Schönfelder: „Gehen mit aussichtsreichster Kandidatin ins Rennen.“
Auch der vergangene CSU-OB-Kandidat Udo Schönfelder spricht Martina Hebendanz sein Vertrauen als Kandidatin aus. „Die Frau Hebendanz bringt genau die richtigen Anforderungen für eine erfolgreiche Kandidatin mit. Sie hat die politische Erfahrung als Stadt- und Kreisrätin, steht mitten im Leben und ist unglaublich fachkundig“, lobt Schönfelder die kommende Kandidatin seiner Partei.
Die Entscheidung sei aufgrund der Vielzahl an potenziellen Kandidaten keine leichte gewesen. „Umso schöner ist es für uns, dass wir als Vorstand uns am Ende einstimmig entschieden haben. Es war ein gründlich abgestimmter Prozess und wir gehen jetzt mit der aussichtsreichsten Kandidatin ins Rennen“, so der Zweite Forchheimer Bürgermeister.
Bezirkstagsmitglied Ulrich Schürr: „Ausgezeichnet aufgestellt für die Kommunalwahl“
Neben Josua Flierl und Udo Schönfelder als mögliche CSU-OB-Kandidaten wurde auch Bezirks- und Stadtrat Ulrich Schürr erneut für die Kandidatur gehandelt. Er hatte bereits 2016 seinen Hut in den Ring geworfen und scheiterte an der Stichwahl gegen den heutigen Amtsinhaber Uwe Kirschstein. „Mit Frau Hebendanz hat sich der Vorstand für eine sehr gute Kandidatin entschieden. Wenn sie auch vom Rest der Delegierten diesen Zuspruch erhält, denke ich, dass wir für die Kommunalwahl ausgezeichnet aufgestellt sind“, erklärt Schürr auf Nachfrage der Redaktion.
Schürr selbst wäre dieses Mal für eine Kandidatur gar nicht zur Wahl gestanden, wie er selbst zugibt: „Ich denke ich setze mich als Bezirksrat und als Stadtrat schon viel für die Region ein, weshalb ich dieses Mal nicht für die Kandidatur zur Verfügung stand.“
CSU-Forchheim: Dann ist die Kandidatur offiziell
Während die erste Hürde für Martina Hebendanz bereits überstanden ist, muss sie nun auch die restliche CSU-Stadtversammlung überzeugen. Am 30. April will die CSU bei der nächsten Stadtversammlung die Oberbürgermeisterkandidatin offiziell nominieren.













