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Investigativer Nachwuchs
Forchheimer trifft Markus Söder zum Kinderinterview
Der sechsjährige Elias Langguth aus Forchheim beim Kinderinterview mit Markus Söder.Forchheim & Fränkische Schweiz
Der sechsjährige Elias Langguth aus Forchheim beim Kinderinterview mit Markus Söder. // CSU/Thomas
Forchheim – Großer Tag für den kleinen Mann: Elias Langguth aus Forchheim durfte Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder interviewen. Was der Sechsjährige wissen wollte und warum er Söder einmal beerben will.

Mehr als aufgeregt fiebert Elias Langguth diesem Tag entgegen. Der Tag, an dem der Sechsjährige niemanden geringeren als den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder treffen wird.

Als eines von 30 ausgewählten Kindern aus ganz Bayern darf Elias beim allerersten CSU-Kinderinterview im Vorfeld der Landtagswahl eine persönliche Frage an CSU-Chef Söder richten.

Ministerpräsident Markus Söder stellt sich den Fragen von Kindern aus ganz Bayern – auch Elias (zweiter von rechts unten)Forchheim & Fränkische Schweiz
Ministerpräsident Markus Söder stellt sich den Fragen von Kindern aus ganz Bayern – auch Elias (zweiter von rechts unten) // CSU/Thomas

Elias hat sich Frage seit Tagen überlegt

Seit Tagen tigert Elias schon durchs Familienheim und freut sich auf den großen Auftritt. Elias hatte sich schon vor Wochen überlegt, was er den „Herrn Söder“ gerne fragen möchte.

Auch während der Fahrt nach München übt er seine Frage immer wieder, möchte sich bloß nicht verhaspeln.

Mama Katharina Langguth ist mindestens genauso aufgeregt wie ihr Sohnemann. Sie ist in der Forchheimer Frauen-Union aktiv, hatte ihre Kinder für das Kinderinterview angemeldet. Bange Tage, warten. Tatsächlich flatterte vor einigen Tagen die positive Nachricht ins Haus: Elias darf mitmachen.

Alle Augen auf Kids gerichtet

Donnerstagmorgen geht es los, mit allen vier Kindern steigt sie zusammen ins Auto und fährt nach München.

Elias (rechts) wartet mit seinen Geschwistern auf seinen großen Auftritt.Forchheim & Fränkische Schweiz
Elias (rechts) wartet mit seinen Geschwistern auf seinen großen Auftritt. // Katharina Langguth

Der Zeitplan ist eng getaktet – ankommen, aufwärmen, stärken. Dann, am frühen Nachmittag, gehen die Scheinwerfer an, alle Augen richten sich plötzlich nur noch auf Markus Söder und die Schar aus Kindern zwischen sechs und zwölf Jahren.

Elias wird den aufregendsten Teil des Tages allein – mit den anderen Kindern – durchstehen müssen, seine Eltern und Geschwister fiebern auf der Tribüne mit. Nun ja, nicht ganz allein. Sein Lieblingsteddy Balu ist mit dabei, macht Mut.

Elias und seine Frage nach dem teuren Strom

Elias’ Frage ist brandaktuell: „Warum ist der Strom so teuer? Immer wenn ich Fernsehen schaue, kommen meine Eltern und sagen, dass ich ausmachen soll.“

Endlich darf Elias seine Frage an Markus Söder richten.Forchheim & Fränkische Schweiz
Endlich darf Elias seine Frage an Markus Söder richten. // CSU/Thomas

Da er seine Frage bereits bei der Bewerbung für das Event mit einreichen sollte, konnte sich Söder gut darauf vorbereiten.

Seine Antwort daher punktgenau nach einer kurzen Anekdote über seine Kindheitsfernseherinnerung sagt Söder, erstens gebe es wegen der Abschaltung der Kernkraft nicht genügend Strom, zweitens sei die Steuer auf Strom zu hoch.

Und: „Ich glaube aber, deine Eltern wollen einfach, dass du nicht so viel Fernsehen schaust.“

Kinderinterview: Elias Langguth bei Markus Söder

Elias Langguth (6) aus Forchheim ist am 31. August 2023 zu Gast beim CSU-Kinderinterview in München und stellt Ministerpräsident Markus Söder eine Frage zum Strompreis. Video: Katharina Langguth

Journalist oder Ministerpräsident?

In zwei Wochen wird Elias wie Tausende Gleichaltrige in die Schule kommen und hat an seinem ersten Schultag definitiv gleich etwas zu erzählen.

Knallhart mit dem Ministerpräsidenten Bayerns über aktuelle Politik zu sprechen – das können nicht viele ABC-Schützen von sich behaupten.

Sein journalistisches Erstlingswerk ist gemacht – ob Elias später auch einmal Journalist werden möchte?

„Nein“, antwortet er. Und überlegt kurz. „Lieber möchte ich auch einmal Ministerpräsident werden.“

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