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„Übliche miese Masche"
Streit nach Demo: „Bunt statt Braun" schlägt harsch zurück
Bunt statt Braun: Versammlungsleiter Emmerich Huber spielt den Kritikball an die CSU zurück.Zweite Demo für Demokratie und gegen Rechts Forchheim
Bunt statt Braun: Versammlungsleiter Emmerich Huber spielt den Kritikball an die CSU zurück. // Stephan Großmann
Forchheim – CSU-Abgeordneter Michael Hofmann hat das Bündnis Bunt statt Braun nach der Demo am 23. März hart kritisiert. Nun schaltet sich Versammlungsleiter Emmerich Huber noch einmal ein - und findet harte Worte.

Der Zank um die Deutungshoheit demokratierettenden Ehrenamts in Forchheim ist noch nicht vorüber. Nachdem allen voran CSU-Landtagsabgeordneter Michael Hofmann einige Reden auf der zweiten Kundgebung von Bunt statt Braun am 23. März hart kritisiert hatte (lesen Sie hier die, worum es ging), reagiert das Bündnis nun. 

In einem Pressestatement wirft Emmerich Huber, der an jenem Märzsamstag als Versammlungsleiter angemeldet war, „im Namen des Vorstands von Bunt statt Braun Forchheim" den Ball wieder direkt zurück ins Kritikerlager. „Wenn Hofmann nun wieder das Links-gegen-Rechts-Klischee bemüht oder Bunt statt Braun gar in eine linke Ecke zu stellen versucht, ist das einfach hilfloser Quatsch – die übliche (miese) Masche halt. Der Vorstand von Bunt statt Braun ist in Summe eher (werte-)konservativ und politisch bunt", schreibt Huber.

Bunt statt Braun und BügEx: Schlagabtausch geht in nächste Runde

Das Bündnis habe keine parteipolitische Ausrichtung, schreibt er weiter. Schiebt aber nach: „Auch wenn die Headline der Kundgebung für Demokratie und gegen Faschismus und Rassismus lautete, richtete sich die Veranstaltung implizit natürlich auch gegen Hetze, Fake News, gefährlichen Populismus – gegen alles also, was Demokratie gefährdet und die Gesellschaft spaltet. Und dazu gehören – leider - mehrere Aussagen führender CSU-Politiker, insbesondere eben von Markus Söder. Ganz zu schweigen von zeitweise unerträglichem Populismus und Hetze eines Hubert Aiwangers." 

Auch den Vorwurf, man stelle sich über das zweite Bündnis BügEx, das „gegen Extremismus jeder Art", lässt Huber nicht unkommentiert. „Tatsächlich taucht BügEx immer (nur dann) auf, wenn Bunt statt Braun größere, medienwirksame Veranstaltungen ankündigt", so Huber. Wenn es eine Zusammenarbeit geben solle, müsse BügEx überhaupt erst ins Arbeiten kommen.

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