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Streitberg
Umbaupläne: Das soll mit dem Dorfplatz geschehen
Vom alten Streitberger Dorfplatz wird schon bald nicht mehr viel übrig sein.Forchheim & Fränkische Schweiz
Vom alten Streitberger Dorfplatz wird schon bald nicht mehr viel übrig sein. // Paul Pöhlmann
Signet des Fränkischen Tags von Thomas Weichert
Streitberg – Seit sechs Jahren plant die Gemeinde die Dorferneuerung von Streitberg. In diesem Jahr soll endlich der Dorfplatz erneuert werden.

Aktuell liegen die Kosten für die Dorferneuerung in Streitberg bei 893.431 Euro. Das Ausschreibungsergebnis lag einst bei 702.920 Euro. Somit ergibt sich eine Kostenmehrung von etwa 15 Prozent.

Dies sind knapp 200.000 Euro höhere Kosten als ursprünglich geschätzt. Dies teilte Ingenieur Thomas Krawelitzki vom Büro Geo Ingenieurservice während der jüngsten Marktgemeinderatssitzung mit.

Sondermüll: Belasteter Boden macht Sanierung deutlich teurer

Die Verrohrung des Wedenbachs ist inzwischen abgeschlossen und kostete rund 812.000 Euro. Das Entsorgen des Erdmaterials schlug mit 83.000 Euro zu Buche. Der Grund für die hohen Kosten: Der Boden einer ehemaligen Tankstelle war belastet und musste als Sondermüll entsorgt werden.

Diese Kosten kommen auf die Gesamtmaßnahme noch drauf. Für die oberirdische Dorfplatzgestaltung wurden bisher etwa 60.000 Euro ausgegeben.

2017 wurde der erste Entwurf für die Dorferneuerung in Streitberg vorgestellt. Nun sind fast sechs Jahre vergangen. Erfreulich sei nun aber, dass es vorwärtsgeht und mit einer endgültigen Fertigstellung des „Streitberger Wohnzimmers“ im kommenden Jahr gerechnet werden kann.

Bürgermeister Marco Trautner (FWW/CSU) hofft, dass die Kosten bis dahin dennoch im Rahmen bleiben. 2018 wurde die Dorfplatzneugestaltung auf rund eine Million Euro geschätzt. Ob das tatsächlich ausreichen wird, ist zumindest fraglich.

Der Planer erwartet, dass die Ausschreibungsergebnisse für die oberirdische Dorfplatzgestaltung spätestens bis Juni dieses Jahres vorliegen. Mit den Bauarbeiten könne man dann voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte starten.

Kinder sollen an Wasserlauf spielen können

Laut dem Planer soll auf dem Streitberger Dorfplatz auch eine steinerne Rinne mit Quelltopf und Wasserlauf entstehen, an dem Kinder spielen. Dass diese steinerne Rinne später einmal vermoost sein wird, ist so gewollt, so Krawelitzki.

Geändert wird auch die bisherige Zufahrt zum Schauertal. Diese führt dann künftig rechts beim Anwesen Schrenker vorbei und nicht mehr wie bisher direkt vor dem ehemaligem Gasthof Schwarzer Adler.

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Der künftige Dorfplatz soll auch ein Multifunktionsplatz werden, also ein Ort, an dem auch mal ein Festzelt aufgestellt werden kann.

Außerdem soll er gepflastert sein. Pflaster im so genannten „römischen Verbund“ soll es werden, so der Planer. Dieses Muster zeichnet sich durch verschieden große Platten aus, die eine rechteckige oder quadratische Form haben und nebeneinander liegen. Abgerundete und gekappte niedrige Bordsteinkanten sind ebenfalls geplant.

Fünf neue Bäume sollen den Platz umrahmen. Dies müsse man aber wegen des Lichtraumprofils sensibel betrachten, mahnte dazu Zweiter Bürgermeister Konrad Rosenzweig (CSU) an. Bäume ja, man müsse sich aber darüber Gedanken machen welche Art von Bäumen.

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