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Straße gesperrt
Gößweinstein kämpft mit den verheerenden Folgen des Sturms
Mitarbeiter des Staatlichen Bamberg bei den Aufräumarbeiten am Behringersmühler BergForchheim & Fränkische Schweiz
Mitarbeiter des staatlichen Bauamtes bei den Aufräumarbeiten am Behringersmühler Berg // Thomas Weichert
Signet des Fränkischen Tags von Thomas Weichert
Gößweinstein – Nach dem Unwetter folgt in Gößweinstein das große Aufräumen. Eine Straßensperrung bei Behringersmühle wird noch länger bestehen bleiben.

Nach dem verheerenden Unwetter am Donnerstagabend wurde auch die Staatsstraße 2185 auf der Steilstrecke des Behringersmühler Bergs unterspült und unpassierbar gemacht. Seitdem ist die Umleitung nach Gößweinstein von der Bundesstraße 470 in Behringersmühle über die Sachsenmühle weiträumig ausgeschildert und wird dies auch noch für längere Zeit bleiben.

Sperrung des Behringersmühler Bergs von Gößweinstein aus.Forchheim & Fränkische Schweiz
Die Sperrung des Behringersmühler Bergs von Gößweinstein aus. // Thomas Weichert

Wie Thomas Neundörfer vom Staatlichen Bauamt Bamberg auf Anfrage mitteilte, war am Montag ein Gutachter vor Ort, um die Schäden an Hang und Straße aufzunehmen. Die Schäden auf der Straße und daneben müssten zuerst erfasst und dann klassifiziert werden, erklärt der Sachgebietsleiter für den Straßenbetriebsdienst.

Straßenschäden am Behringersmühler BergForchheim & Fränkische Schweiz
Die Straßenschäden am Behringersmühler Berg sind deutlich zu sehen. // T. Weichert

Nicht nur Teile des Straßenbelags wurden ins Tal gespült, sondern auch weite Teile der Entwässerungsrinne. Für alle Verkehrsteilnehmer musste der Berg gesperrt werden, da es zu gefährlich war.

Gößweinstein: Gärtnerei und Schule betroffen

Schwer getroffen hatte es auf der anderen Seite von Gößweinstein auch die Gärtnerei Wiedow. Dort waren besonders der Lagerkeller und der Heizkeller vollgelaufen. Die Tankräume mit den Heizöltanks konnten noch zum größten Teil selbst ausgepumpt werden. Dank vier Feuerwehrpumpen gelang dies dann auch im großen Lagerkeller, in dem Blumenerde und vieles mehr lagerten.

Wie Gärtner- und Floristmeisterin Anna-Lena Schäfer auf Nachfrage sagt, kann man das ganze Ausmaß des Schadens noch nicht abschätzen. „Das muss sich erst alles noch herausstellen“, erklärt Schäfer.

Mitarbeiterinnen und Helferinnen der Gärtnerei Wiedow bei den AufräumarbeitenForchheim & Fränkische Schweiz
Mitarbeiterinnen und Helferinnen der Gärtnerei Wiedow bei den Aufräumarbeiten // Thomas Weichert

Getroffen hatten die Wassermassen auch die Gößweinsteiner Grund- und Mittelschule. „Zum Glück sind noch Sommerferien“, sagt Schulverbandsvorsitzender und Gößweinsteins Bürgermeister Hannögörg Zimmermann (FW), der selbst als Feuerwehrmann gegen die Wassermassen ankämpfte.

Bei einer Begehung mit dem Schulhausmeister wurden die Schäden nach dem Abpumpen des Wassers aus dem Technikraum und anderen Kellerräumen erfasst. Da auch der Stromschaltkasten unter Wasser stand, fielen die Panzersicherungen des Grundschulgebäudes aus. Zum Glück sind alle Schulabteilungen separat abgesichert.

Unwetter: Beleuchtung der Schule teilweise defekt

Das Mittelschulgebäude und die Schulturnhalle waren daher nicht betroffen. Auch die Brandmeldezentrale, die Heizung und die Lüftung nicht. Dafür funktionieren Teile der Beleuchtung in der Schule nicht. Ein Elektriker wurde mit den Reparaturarbeiten beauftragt.

In der völlig überschwemmten Minigolfanlage stellte sich nach den Aufräumarbeiten zum Glück heraus, dass es keine größeren Schäden auf der Anlage gab. Die Betreiberfamilie Kern arbeitete fast rund um die Uhr, damit man am nächsten Tag um 10 Uhr schon wieder öffnen konnte.

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