Die Stadt sucht einen passenden Standort für die neue Kindertagesstätte in Reuth. Im Planungs- und Umweltausschuss Forchheim haben die Stadträte zunächst einstimmig gegen einen zentralen Bauplatz nahe der Staatsstraße nach Reuth entschieden.
Nach derzeitigen Prognosen werden Betreuungsplätze immer stärker in der Region benötigt. Allein in Reuth wurden laut Sitzungsvorlage der Stadtverwaltung 260 neue Wohneinheiten geschaffen. Auch die Krippen- und Kindergartenanmeldungen zeigen, dass in der Stadt Forchheim neue Betreuungsplätzen benötigt werden.
Der Bedarf für eine neue Kindertagesstätte in Reuth steigt. Dieser müsse schnellstmöglich gedeckt werden. Es sei essenziell, dass eine neue Kindertagesstätte auf einem sicheren Bauplatz gebaut wird, sagte Oberbürgermeister Uwe Kirschstein (SPD). Das könne im Überschwemmungsgebiet nahe der Wiesent nicht gewährleistet werden.
Probleme am neuen Bauplatz in Reuth
Die Probleme, die dort entstünden, können nur schwer gelöst werden, erklärt Arne Vielberg, Mitarbeiter der Stadtverwaltung Forchheim. Darum wurde die Planung für die Kindertagesstätte westlich der Staatsstraße 2236 eingestellt. Mit einer Gegenstimme (Steffen Müller-Eichtmayer, FGL) haben die Stadträte einen Aufstellungsbeschluss im Rahmen eines Bauplanverfahrens an einem neuen Standort beschlossen.
Die neue Kita soll nun am Ende der Hutstraße, östlich des Sportgeländes auf einem Flurstück am Waldrand entstehen. Im Osten und Süden schließt der 9000 Quadratmeter große Bauplatz an ein Wohngebiet an.
Forchheim will mit Gutachten Verkehrschaos vermeiden
Doch auch am neuen Standort werden Probleme befürchtet: Die Tagesstätte ist nur über die Hutstraße zu erreichen und nur schwer könne am Sportplatz gewendet werden, kritisierten einige der Stadträte in der Sitzung. Darum wurde im Planungsausschuss der Stadt angemerkt, dass die Verkehrsanbindung untersucht werden muss, um ein Verkehrschaos zu vermeiden.
Deshalb soll ein Verkehrsgutachten erstellt werden. Ob schließlich eine Kindertagesstätte an der Hut entsteht, bleibt abzuwarten. Zunächst muss das Gutachten geprüft werden. Auch der neue Standort bleibt somit umstritten.
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