Ortega und Bacchus
Fränkische Winzer starten offiziell Weinlese
Trauben
Die Weinlese hat begonnen. Hier: Die Weinmanufaktur Gengenbach-Offenburg
Foto: Philipp von Ditfurth/dpa
Zeil am Main – Unterfranken leidet seit Monaten unter Dürre. Was das für den Wein bedeutet, wird sich zeigen. Zum Start der Weinlese wird hoher Besuch erwartet.

Die fränkischen Winzer beginnen am Montag (12. September) mit der Weinlese. Zum offiziellen Start in Zeil am Main werden auch Ministerpräsident Markus Söder und Agrarministerin Michaela Kaniber erwartet.

In einigen Lagen ist die Lese allerdings schon seit Tagen im Gange. Die Winzer waren im Sommer vor allem durch Hitze und Trockenheit herausgefordert. Besonders in Unterfranken, wo der Frankenwein gedeiht, fiel besonders wenig Niederschlag.

Traditionell sind die Trauben der Rebsorten wie Ortega und Bacchus die ersten, die die Winzer von den Weinstöcken schneiden. Riesling und Silvaner reifen etwas länger. Bereits im vergangenen Jahr hatte sich der Silvaner als die Rebsorte herausgestellt, die dem Klimawandel in den fränkischen Lagen am besten standhalten konnte. 

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