Hohe Ansprüche
Qualität im Glas, die überzeugt
Silvaner, der fränkische Weißwein schlechthin, schimmert im Glas. Das Weingut Bernhard Rippstein aus Sand hat für seinen 2018er Silvaner Spätlese im „Großen Holzfass“ den Ehrenpreis 2021 des Landkreises Haßberge erhalten.
Silvaner, der fränkische Weißwein schlechthin, schimmert im Glas. Das Weingut Bernhard Rippstein aus Sand hat für seinen 2018er Silvaner Spätlese im „Großen Holzfass“ den Ehrenpreis 2021 des Landkreises Haßberge erhalten.
Foto: Daniel Karmann, dpa
Sand am Main – Große Konstanz: Das Weingut Bernhard Rippstein aus Sand erhält den Ehrenpreis des Landkreises Haßberge – zum vierten Mal.

Das Weingut Bernhard Rippstein aus Sand hat für seinen 2018er Silvaner Spätlese im „Großen Holzfass“ den Ehrenpreis 2021 des Landkreises Haßberge erhalten. Nachdem wegen der angespannten Corona-Lage die geplante Weingala des Fränkischen Weinbauverbandes wie schon im Vorjahr im Dezember abgesagt werden musste, hat Landrat Wilhelm Schneider den Ehrenpreis jetzt persönlich vor Ort an die Winzerfamilie Rippstein überreicht. Die Auszeichnung nahmen Nadine Rippstein sowie ihre Eltern Stefan und Angela Rippstein entgegen. Die Familie freute sich über den Preis des Landkreises – eine von Bildhauer Petro Schiller (Königsberg) gefertigte Traube aus grünem Schilfsandstein aus dem Sander Steinbruch.

„Sie verstehen ihr Handwerk und kreieren Jahr für Jahr exzellente Weine. Dass Sie dabei höchsten Qualitätsansprüchen gerecht werden, belegen insbesondere die zahlreichen Auszeichnungen und Preise, die Sie regelmäßig erhalten“, sagte Landrat Wilhelm Schneider. Der Preis sei ein schöner Beweis dafür, dass die Winzerfamilie Rippstein ihr Handwerk verstehe. „Man schmeckt, dass die Weine mit Liebe und Leidenschaft hergestellt werden; sie sind ein echter Genuss“, sagte der Landrat.

Feierliche Übergabe des Landkreis-Ehrenpreises im Sander Weingut Bernhard Rippstein
Feierliche Übergabe des Landkreis-Ehrenpreises im Sander Weingut Bernhard Rippstein (von links): Landrat Wilhelm Schneider, Nadine Rippstein, Stefan Rippstein.
Foto: Moni Göhr, Landratsamt Haßberge

Zur feierlichen Übergabe in kleiner Runde war auch der Präsident des Fränkischen Weinbauverbandes, Artur Steinmann, gekommen. Er gratulierte der Winzerfamilie zu dem Erfolg. Seit vielen Jahren werde durch die Familie Rippstein hervorragende Arbeit im Weinberg und im heimischen Betrieb geleistet. „Sie sind nicht nur für das Abt-Degen-Weintal ein besonderes Aushängeschild, sondern für die ganze Region.“

Ein Generationenprojekt

Angefangen hat die Geschichte des Weinbaus in der Familie Rippstein mit den Eltern Bernhard und Elfriede, die das Weingut im Jahr 1980 gründeten. Von Anfang an war es ihnen ein Anliegen, schmackhafte Weine mit bester Qualität zu produzieren. Das gelingt Sohn Stefan, der mittlerweile den Betrieb übernommen hat und dem Winzerberuf im Haupterwerb nachgeht, hervorragend. Auch seine Tochter Nadine ist bereits im Weinbaubetrieb eingestiegen, sie hat von 2013 bis 2017 Weinbau und Oenologie in Geisenheim studiert und erfolgreich ihre Prüfung als Bachelor of Science abgelegt. Zudem hilft auch Sohn Patrick fleißig im Betrieb mit.

Die Rippsteins bringen individuelle, charaktervolle Weine hervor, die sich immer wieder neu entdecken, erleben und genießen lassen. Eines ist ihnen dabei besonders wichtig: der Respekt zur Natur. Deswegen bewirtschaften sie ihre Weinberge seit 2017 ökologisch.

Der Ehrenpreis des Landkreises Haßberge würdigt in erster Linie die hervorragende Qualität des Weines; gleichzeitig berücksichtigt er aber auch die Prämierungsquote der vergangenen Jahre und somit eine kontinuierliche Qualität. Das Weingut Bernhard Rippstein hat den Ehrenpreis des Landkreises nun bereits zum vierten Mal erhalten.

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