Fördermittel
Mehr Glasfaser für den Landkreis Haßberge
Glasfaserkabel liegen auf einer Baustelle. Im Landkreis Haßberge soll es mit dem Ausbau vorangehen, der Freistaat Bayern gibt Geld dazu.
Glasfaserkabel liegen auf einer Baustelle. Im Landkreis Haßberge soll es mit dem Ausbau vorangehen, der Freistaat Bayern gibt Geld dazu.
Sina Schuldt, dpa
F-Signet von Redaktion Fränkischer Tag
LKR Haßberge – Über fünf Millionen Euro für schnelles Internet vergibt der Freistaat Bayern an fünf Kommunen des Landkreises Haßberge. Welche Orte profitieren.

Der CSU-Landtagsabgeordnete Steffen Vogel hat eine gute Nachricht für alle, die sich eine gute Breitband-Infrastruktur im Landkreis Haßberge wünschen. „Im letzten Quartal des ablaufenden Jahres erhalten fünf Kommunen im Landkreis insgesamt über fünf Millionen Euro Fördermittel für den Ausbau von Glasfaser. Es freut mich, dass unsere Kommunen vom Freistaat Bayern damit in die Lage versetzt werden, auch in unserer ländlich geprägten Region Datenautobahnen zu Verfügung zu stellen“, äußert sich Steffen Vogel in einer Pressemitteilung.

Die fünf Kommunen sind Breitbrunn (688.130 Euro), Ebelsbach (781.068 Euro), Kirchlauter (836.431 Euro) und Stettfeld (477.309 Euro). Bereits im Oktober bekam die Geimeinde Bundorf einen Förderbescheid mit 2.312.526 Euro.

„Mit diesen umfassenden Fördermitteln wird der Glasfaserausbau in unserer Region intensiv vom Freistaat Bayern unterstützt und wir kommen dem gemeinsamen Ziel einer flächendeckenden Gigabitversorgung ein deutliches Stück näher“, meint der Stimmkreisabgeordnete.

Auf dem Land ist ein gutes Internet sehr wichtig, betont Steffen Vogel

Es sei wichtig, dass im ländlichen Raum Unternehmer, Handwerker und Dienstleister über ein schnelles Internet verfügen können. Nur so könnten moderne Arbeitsplätze für qualifizierte Fachkräfte in der Heimat entstehen oder erhalten werden, sagt der Wirtschaftspolitiker, der auch im Wirtschaftsausschuss des Bayerischen Landtags sitzt.

Mit dem bayerischen Förderprogramm der Gigabitrichtlinie (BayGibitR) werden entweder Ausgaben der Kommunen an private oder kommunale Netzbetreiber im sogenannten Wirtschaftlichkeitslückenmodell oder Ausgaben der Kommunen für die Errichtung von eigenen passiven Breitbandinfrastrukturen im sogenannten Betreibermodell gefördert.

In beiden Fällen richtet sich der Förderhöchstbetrag nach der Anzahl der zu erschließenden Adressen, erklärt Vogel bezugnehmend auf die unterschiedlichen Höhen der Förderbescheide.

Lesen Sie auch:

Lesen Sie mehr zu folgenden Themen:
Inhalt teilen

Oder kopieren Sie den Link: