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Notdienst wird eingerichtet
Erlangen: Warnstreik am Uniklinikum angekündigt – alle Infos
Gewerkschaft Verdi
Am Mittwoch wird in verschiedenen Einrichtungen in ganz Mittelfranken gestreikt – auch am Uniklinikum Erlangen. // Foto: Christophe Gateau/dpa
Signet des Fränkischen Tags von Redaktion
Erlangen – In ganz Mittelfranken streiken am Mittwoch Beschäftigte aus dem Bereich des Tarifvertrags der Länder. Auch das Universitätsklinikum Erlangen ist betroffen. Die wichtigsten Informationen.
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Am Mittwoch, 14. Januar, streiken in Mittelfranken Beschäftigte aus dem Bereich des Tarifvertrags der Länder.

Am Warnstreik beteiligen sich Mitarbeitende aus folgenden Einrichtungen:

  • Universitätsklinikum Erlangen
  • Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg
  • Technischen Hochschule Nürnberg Georg-Simon Ohm
  • Technischen Universität Nürnberg UTN
  • Hochschule für Musik Nürnberg
  • Hochschule für angewandte Wissenschaften Ansbach
  • Studierendenwerk Erlangen-Nürnberg
  • Landesamt für Statistik Fürth
  • Staatliches Bauamt Nürnberg
  • Staatliches Bauamt Erlangen-Nürnberg
  • Wasserwirtschaftsamt Nürnberg
  • Wasserwirtschaftsamt Ansbach.

Uniklinikum Erlangen: Das fordern die Streikenden

In Erlangen treffen sich die Streikenden ab 8.30 Uhr zur Streikversammlung im Kreuz+ Quer am Bohlenplatz und demonstrieren ab 10 Uhr vorbei an Klinikums- und Universitätsgebäuden durch die Stadt zum Rathausplatz. Die Streikenden fordern laut ver.di Lohnerhöhungen von sieben Prozent, mindestens 300 Euro, eine Erhöhung der Zulagen für Arbeit zu ungünstigen Zeiten um 20 Prozent und 200 Euro mehr für Auszubildende.

„7% mehr das wäre den städtischen Krankenhäusern gegenüber nur fair“, begründet Helen Kupfer, Medizinische Technologin für Radiologie (MTR) am Uniklinikum Erlangen ihre Streikteilnahme und macht dabei auf den Nachholbedarf in der Bezahlung gegenüber den anderen Krankenhäusern in der Region aufmerksam. 

Notfallversorgung am Klinikum wird eingerichtet

Der Warnstreik werde spürbare Auswirkungen haben, schreibt ver.di. Ein Notdienst, ähnlich der Besetzung am Wochenende, bleibe jedoch gewährleistet. Dazu habe die Gewerkschaft mit der Klinikumsleitung eine Notdienstvereinbarung abgeschlossen.

Alle Notfallpatientinnen und -patienten sowie sensible Bereiche – etwa Intensivstationen, die Geburtshilfe, die Kinderklinik und alle onkologischen Bereiche –  würden weiterhin jederzeit gut versorgt werden, teilt das Universitätsklinikum in einer Pressemitteilung mit.

„Bei planbaren Untersuchungen und Behandlungen können wir allerdings nicht ausschließen, dass es während des Streiks zu Terminverschiebungen kommt“, so der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Dr. h. c. Heinrich Iro. Patienten, deren Termine verschoben werden müssen, werden vom Uniklinikum informiert. 

 

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