Unterstützung
„Herzo-Pass“ soll Bedürftigen helfen
Verena Zepter und Jitka Hogan von der Caritas sowie  Bürgermeister German Hacker (von links) stellen den Herzo-Pass vor.
Verena Zepter und Jitka Hogan von der Caritas sowie Bürgermeister German Hacker (von links) stellen den Herzo-Pass vor.
Richard Sänger
F-Signet von Richard Sänger Fränkischer Tag
Herzogenaurach – Die Idee ist hervorragend, und Erlangen macht seit über sechs Jahren vor und zeigt, dass es funktioniert. Jetzt gibt es den „Herzo-Pass“.

. Der „Herzo-Pass“ soll auch einkommensschwachen Menschen die Teilhabe an kostenpflichtigen Angeboten ermöglichen.

Zusammenleben soll gelingen

„Vielfalt und Teilhabe sind auch und gerade auf lokaler Ebene wichtige Faktoren für ein gesundes Gemeinwesen. Damit gutes Zusammenleben gelingt, müssen alle Bürgerinnen und Bürger erreicht werden – damit die Bedürfnisse aller Berücksichtigung finden können“, betont Bürgermeister German Hacker bei Vorstellung de Herzo-Passes.

Jitka Hogan von der Caritas
Jitka Hogan von der Caritas
Richard Sänger

Denn gerade die mitzunehmen, die sich bislang nicht angesprochen fühlen, ist häufig eine Herausforderung. Damit das gelingt und sich künftig noch mehr Bürgerinnen und Bürger aktiv einbringen, fördert die Stadt Herzogenaurach die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Er dient aus sozialen Gründen als Berechtigungsnachweis für Vergünstigungen und schafft so ein neutrales, niederschwelliges und positives Instrument der „Teilhabe für alle“.

Pass ab Januar erhältlich

Zum 1. Januar 2023 wird auch die Stadt Herzogenaurach – in Zusammenarbeit mit der Caritas – einen Sozialpass, den so genannten „Herzo-Pass“ herausgeben. Er ist personenbezogen, so dass beispielsweise jeder in einer Familie – Kinder, Jugendliche und Erwachsene – einen Pass erhält.

Der „Herzo-Pass“
Der „Herzo-Pass“
Richard Sänger

Wer in Herzogenaurach wohnt, Arbeitslosengeld und Grundsicherung sowie Wohngeld und Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, Kriegsopferfürsorge, Leistungen zum Lebensunterhalt in Pflegefamilien oder Jugendhilfe-Einrichtungen oder den Bundesfreiwilligendienst erhält, ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr ableistet, hat Anspruch auf den Herzo-Pass.

Termin muss vereinbart werden

Er ist erhältlich bei der Allgemeinen Sozialen Beratung Herzogenaurach, Langenzenner Straße 3, Herzogenaurach. Diese ist ab 9. Januar 2023 wieder geöffnet. Um den „Herzo-Pass“ zu beantragen, ist eine Terminvereinbarung mit Jitka Hogan unter der Telefonnummer 0157/85123929 notwendig.

Eine Übersicht aller Angebote gibt es auf herzogenaurach.de/herzopass oder in Papierform im Foyer des Interims-Rathauses, Wiesengrund 1, in der Tourist Info, Hauptstraße 34, und direkt in der Beratungsstelle.

Jede Art der Unterstützung ist willkommen

Diese Angebote sollen in den kommenden Wochen und Monaten noch wachsen – Ideen und Angebote sind jederzeit herzlich willkommen.

Es steht jeder Einrichtung, jedem Geschäft, jeder Organisation, jedem Unternehmen im weitesten Sinne frei, sich mit einem Angebot beziehungsweise einer Vergünstigung zu beteiligen und jede Art der Unterstützung ist willkommen. Die Stadt übernimmt zentrale Kommunikation und nennt dabei gerne immer alle Angebote.

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