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Brauchtum
Sommerkirchweih: Der Baum steht im Weihersbach
Der Baum steht: Nach getaner Arbeit freuen sich die Kerwasbuschern und -madle auf die nächsten Tage im Weihersbach.
Der Baum steht: Nach getaner Arbeit freuen sich die Kerwasbuschern und -madle auf die nächsten Tage im Weihersbach. // Richard Sänger
Signet des Fränkischen Tags von Richard Sänger
Herzogenaurach – Baumaufstellen im Weihersbach: Warum es beim Bierstopp vor dem Gasthaus Heller diesmal etwas anders war.

Die Kerwasburschen haben nach der zweijährigen Corona-Pause das Aufstellen des Baumes nicht verlernt. Los ging es am Samstagnachmittag am städtischen Bauhof, dort wird der Baum aus dem Birkenbühl immer zwischengelagert.

Auf dem Gelände des Bauhofes sammeln sich vor dem Zug durch die Innenstadt auch die Begleitfahrzeuge und nach der Sicherheitsbelehrung durch Stan Krämer, unter Beobachtung des Ordnungsamtsleiters Gerd Lorenz, setzte sich die Kolonne in Bewegung.

Zwei Kaltblütler aus dem Knoblauchsland zogen den Baum.
Zwei Kaltblütler aus dem Knoblauchsland zogen den Baum. // Richard Sänger

Der Baum wurde in diesem Jahr von zwei süddeutschen Kaltblütern des Gemüse- und Kutscherhofes Drechsler aus dem Knoblauchsland gezogen. Mit dabei ist auch der Großenseebacher Herbert Müller, dessen Pferde diesmal im Stall bleiben mussten, weil Nachwuchs erwartet wird.

Die Musikanten begleiteten den Zug auf einem Wagen.
Die Musikanten begleiteten den Zug auf einem Wagen. // Richard Sänger

Dem Baum folgte der Wagen mit den Musikanten, eine zum Schankwagen umfunktionierte Kutsche und die alten Bulldogs, den Abschluss bildete das historische Feuerwehrauto. Über die Ringstraße, die Nutzung, die Hans-Sachs-Straße und die Flughafenstraße ging es in die Hauptstraße.

Vor dem Gasthaus Heller wurde ein kurzer Stopp eingelegt, den Touristen und Passanten zum Fotografieren nutzten. Gegen eine Spende wurden sie mit Getränken versorgt.

Die Verpflegung ist gesichert: diesmal mit Geyer-Bier aus Oberreichenbach.
Die Verpflegung ist gesichert: diesmal mit Geyer-Bier aus Oberreichenbach. // Richard Sänger

In den Vorjahren waren immer gekühlte Fässer mit Kirchweihbier der Brauerei Heller zugeladen worden. Da bekanntlich die Brauerei ihren Betrieb eingestellt hat, wurde das mitgeführte Bier der Oberreichenbacher Landbrauerei Geyer ausgeschenkt, die auch mit Transparent und Plakat für ihre Produkte warb.

Das Baumaufstellen wird vorbereitet.
Das Baumaufstellen wird vorbereitet. // Richard Sänger

Das Kommando zum Aufrichten des Baumes, der in den Stadtfarben und mit dem Frankenrechen geschmückt war, gab Jürgen Gumbrecht mit seiner Trillerpfeife. Bürgermeister German Hacker sowie zahlreiche Zuschauern beobachteten das Spektakel.

Der Baum ist geschmückt worden.
Der Baum ist geschmückt worden. // Richard Sänger

Die „Ehemaligen“ unter der Leitung von Rainer Wanjelik sorgten Kerwaslieder und Stimmungsmusik für Unterhaltung.

Ohne Musik geht’s nicht.
Ohne Musik geht’s nicht. // Richard Sänger

Zum letzten Mal gab es aus den Händen von Andrea Pöltl vom Amt für Stadtmarketing und Kultur die Freibiermarken für die Ortsburschen und Madle. Sie wechselt ins Studio Franken des Bayerischen Fernsehens, erfuhren die Ortsburschen zu ihrem Bedauern.

Die “Ehemaligen“ musizieren zum  Spektakel.
Die “Ehemaligen“ musizieren zum Spektakel. // Richard Sänger

Nach dem obligatorischen Foto am senkrecht stehenden Kirchweihbaum zogen die Ehemaligen mit den Ortsburschen durch das Kirchweihgelände und feierten, wie auf ihrem Wagen zu lesen war: „Kerwasburschen Herzogenaurach zum Erhalt der Tradition.“

 

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