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Nach Absage 2023
Große Freude in Höchstadt: Die Lichterfahrt kehrt zurück
Lichterfahrt Höchstadt
Die Lichterfahrt in Höchstadt kann kommen: Am 14. Dezember sollen die festlich beleuchteten Schlepper rollen. // Ralf Geyer/Archiv
Höchstadt a. d. Aisch – Festlicher Glanz statt Stillstand: Höchstadts Lichterfahrt kehrt in diesem Jahr zurück. Über 60 Traktoren sollen für einen Höhepunkt in der Vorweihnachtszeit sorgen. Wo noch Hilfe gebraucht wird.

Endlich ist es offiziell: Nach der Absage im vergangenen Jahr kann die Höchstadter Lichterfahrt in diesem Jahr wieder stattfinden. Rund 60 Traktoren sollen am Samstag, 14. Dezember, in festlicher Beleuchtung quer durch die Stadt ziehen und den großen und kleinen Zuschauern ein vorweihnachtliches Spektakel bieten.

„Wir haben mit der Polizei und dem Landkreis einen Kompromiss ausgearbeitet, der auch die nächsten Jahre zum Tragen kommen soll“, erzählt Ralf Geyer am Telefon. Zusammen mit Alfred Winkler aus Kleinweisach und Tanja Köberlein aus Bösenbechhofen organisiert er die Lichterfahrt. „Wenn wir das mit den Ordnern schaffen, sollte das die nächsten Jahre auch kein großes Problem sein“, ergänzt er.

80 Ordner sollen die Landwirte nun laut Vorgaben des Landratsamtes entlang der Strecke aufstellen, immer im Abstand von 20 Metern und vor allem dort, wo die Zuschauermassen erwartet werden, wie am Aisch-Park-Center oder am Schillerplatz. Zwar hätten sich schon einige Freiwillige gemeldet, zehn bis fünfzehn Ordner braucht Geyer aber noch. „Jeder, der sich ohnehin zum Zuschauen hinstellt, kann sich auch eine Weste überziehen“, sagt er. 

Gute Zusammenarbeit mit Feuerwehr und Stadt Höchstadt

Ganz absichern könne man die Strecke sowieso nicht, ist er überzeugt. Trotzdem ist er froh, dass auch die Zustimmung von Landrat Alexander Tritthart nun vorliege. „Mit der Stadt Höchstadt und der Feuerwehr ist jetzt auch alles geklärt. Höchstadt ist da sehr kooperativ“, erzählt der Landwirt. So kümmere sich die Stadt zum Beispiel um das Parkverbot für Lkws in der Kieferndorfer Straße, das nötig sei, um den Busverkehr aufrechterhalten zu können. 

„Die Feuerwehr sperrt einige Nebenstraßen ab und stellt die Leute dafür umsonst zur Verfügung“, so Geyer. „Wir sind sehr dankbar, dass die Stadt und die Feuerwehr da so mitspielen. Ich könnte es auch verstehen, wenn die Feuerwehr bei all den Einsätzen, die sie hat, das nicht auch noch machen würde.“ 

Lichterfahrt Höchstadt am 14. Dezember 

Bis zum 14. Dezember bleibt für Geyer noch einiges zu organisieren. Es muss ein Plan dafür erstellt werden, welcher Ordner wo steht und es muss noch eine Versicherung abgeschlossen werden. Auch, ob es wieder eine kleine Startgebühr für die Teilnehmer geben soll, von der 2022 zum Beispiel die Versicherung bezahlt und ein Teil gespendet wurde, steht noch nicht ganz fest. 

Immer wieder betont Geyer aber eines: Dass die Organisatoren sich die Arbeit gern machen. „Wir machen das für die Kinder“, sagt er. „Wir wollen, dass das funktioniert.“ Nun müsse man noch hoffen, dass das Wetter mitspielt und auch sonst alles funktioniert. „Wir müssen schauen, ob das jetzt alles klappt, mit den Ordnern und so weiter. Aber die Leute wollen ja auch, dass das wieder stattfindet“, so Geyer. 

Ordner für Lichterfahrt gesucht 

Um 18 Uhr soll die Lichterfahrt am 14. Dezember starten. Los geht es auf der Aischwiese, von dort aus fahren die Traktoren dann zum Schillerplatz, weiter durch die Große Bauerngasse, an der Polizeiinspektion vorbei den Kieferndorfer Weg entlang bis zum Aisch-Park-Center und Lekkerland und wieder zurück zur Aischwiese. 60 bis 75 Minuten soll die Rundfahrt in etwa dauern.

Noch suchen die Organisatoren Freiwillige, die sich als Ordner an die Strecke stellen. Interessierte können sich unter 0170/9157596 direkt bei Ralf Geyer melden. Auch Fahrer können sich noch anmelden.  

Am Tag davor, am Freitag, 13. Dezember, findet die Lichterfahrt in Neustadt an der Aisch statt, am Tag danach, dem Sonntag, 15. Dezember, die in Fürth. 

 

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