Kulturfestival
Künstlerin zeigt neue „Perspektiven“
Bürgermeister German Hacker übergibt die Urkunde an Stefanie Manhillen.
Bürgermeister German Hacker übergibt die Urkunde an Stefanie Manhillen.
Foto: Hans-Martin Issler
F-Signet von Richard Sänger Fränkischer Tag
Herzogenaurach – Die Stadt Herzogenaurach vergibt ihren Projektpreis an Stefanie Manhillen. Gewürdigt wird vor allem die Vielfalt ihres Schaffens.

Die Stadt Herzogenaurach hat in diesem Jahr zum vierten Mal einen Projektpreis in Bezug auf das „hin&herzo-Kulturfestival“ verliehen. Ausgezeichnet wurde diesmal die Künstlerin Stefanie Manhillen, die sich dann auch bei ihrer Arbeit über die Schulter blicken ließ.

Gewürdigt wurden von der Jury vorab vor allem die künstlerische Vielfalt der Künstlerin, die sich zu einem spannenden Gesamtprojekt fügt und somit hervorragend zum Thema „Perspektiven“ passt.

Mit dem Projektpreis werden künstlerische oder kulturelle Projekte gewürdigt. Er ist offen für alle Genres der Kunst und Kultur wie Musik, Literatur, bildende oder darstellende Künste, Film und Medien, Performance oder „Crossover“.

Die Künstlerin Stefanie Manhillen trat in der Kulturscheune der Familie Lang in Aktion.
Die Künstlerin Stefanie Manhillen trat in der Kulturscheune der Familie Lang in Aktion.
Foto: Hans-Martin Issler

Das Thema 2022 lautete „Perspektiven“ und wurde durch die Künstlerin in der historischen Scheune der Familie Helga und Franz-Josef Lang präsentiert.

Die Jury würdigte bei der Bewertung insbesondere die Vielfalt des Schaffens und die Flexibilität der Projekte. Beeindruckend fand die Jury die tiefgehende, immer fragende, aber auch oftmals humorvolle Bearbeitung der Themen, die typisch für die Arbeiten von Stefanie Manhillen ist. Der Projektpreis wurde für ihr Projekt „#neue_matrix?“ verliehen.

Performance mit zwei Tänzerinnen

Die Künstlerin gab zusammen mit den Tänzerinnen Anna Lu Masch und Claudia Reiff sowie Philipp Matthias Kaufmann am Cello eine improvisatorische Performance. Dabei verließen die Zuschauer ihren gewohnten Standpunkt und wurden zu Akteuren − zu Handelnden, die neue Sichtweisen einnahmen.

Wo zuvor Festigkeit und Regelhaftigkeit herrschte, eröffneten sich nun neue Perspektiven, die erstaunten und verwunderten. „Dies passt zu unserer Zeit der Umbrüche, in der Krisen auch Chancen für Neuanfänge bieten“, erläuterte die Künstlerin die Darbietung.

Zur Preisverleihung begrüßte Bürgermeister German Hacker zahlreiche Kunst- und Kulturinteressierte .

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