Das kleine Reich von Ralf Rehder aus Herzogenaurach ist der Stand mit der Nummer 31 auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt. Hier können Besucher vieles erwerben, was auf dem weihnachtlichen Gabentisch zu finden ist. Eine bunte Mischung von Buden macht den Christkindlesmarkt in Nürnberg aus. Das Angebot reicht von Zwetschgermännla, Christbaumschmuck und Spielzeug bis hin zu Lebkuchen und Bratwürsten.
Die Verkäufer der „Zwetschgermännla“ die ihre Präsente überwiegend in Heimarbeit herstellen, sind nur auf dem Christkindlesmarkt in Nürnberg vertreten. Für den Aussteller Ralf Rehder war es in diesem Jahr wieder selbstverständlich, mit der Bude am Markt dabei zu sein. Sein Stand hat eine lange Familientradition.
Waren für Puppenküche und Christbaum in Bude
Vor dem Stand mit der Nummer 31 stehen Schulkinder und sehen sich die Weihnachtsdekoration aus Holz, die Utensilien für die Puppenküche und den Christbaumschmuck an. Zwischen den Sachen lassen sich leuchtende Schneemänner entdecken. Es gibt kleine Glocken und Laternen für Kerzen, aber auch Nussknacker, Strohsterne und Rauschgoldengel. „Der große Rauschgoldengel in der Mitte stammt aus dem Jahr 1950.. Er gehört zur Bude wie der Name – und wird nicht verkauft“, meint Rehder nur.
Denn sein Stand hat eine lange Familientradition, bereits in der vierten Generation ist die Familie auf dem Markt vertreten. Schon die aus Nürnberg stammende Urgroßmutter versorgte als Marktfrau dort die Bevölkerung. Inzwischen steht Ralf Rehder mit seinem Stand Nummer 31 immer am gleichen Platz in Nürnberg auf dem Christkindlesmarkt.
Familientradition: Alle helfen bei den Rauschgoldengeln
Beim Herstellen der kleinen Rauschgoldengel hilft die ganze Familie zusammen. Was Rehder besonders auffällt, ist, dass vor allem die Farbe Rot die Käuferinnen und Käufern anziehe. Die Rauschgoldengel mit einem roten Gewand werden öfters verkauft, sagt er. Weitere Kunstgegenstände kaufe Rehder oft noch dazu, um ein breiteres Sortiment anbieten zu können.
Da die Buden von der Stadt Nürnberg nur aufgestellt werden, sei viel Arbeit nötig, um sie ansprechend herauszuputzen und zu bestücken. Etwa eine Woche braucht Rehder für seine Bude. Dabei ist es üblich, dass die ganze Familie beim Aubau und beim Verkauf mithilft. Anders sei der Arbeitsaufwand nicht zu bewältigen, sagt Rehder.
Touristen mögen Miniaturen aus Herzogenaurach
Viele Menschen von überall her laufen durch die Budenstadt in Nürnberg. Die Besucher aus Asien würden eher kleine Holzminiaturen kaufen, die sie heil nach Hause bringen können, vermutet Redher. In diesem Jahr fällt die Advents und damit auch die Verkaufszeit etwas kürzer aus, denn.der vierte Advent fällt auf den gleichen Tag wie Heilig Abend.
Auch das Wetter spielt auf dem Weihnachtsmarkt eine wichtige Rolle. „Am besten ist trockenes Wetter und Temperaturen von über fünf Grad, dann gehen die Besucher gerne auf den Christkindlesmarkt am liebsten zum Einkaufen", meint Rehder nur.
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