„Für die Kids war das mega. Die waren alle begeistert“, sagt Andreas Raber, Trainer der E3-Jugend des 1. FC Herzogenaurach. Er und sein Team durften vor ein paar Tagen bei einem kleinen Turnier vor dem Outlet in Herzogenaurach teilnehmen. Prominenter Gast und spontaner Mitspieler der Kids: DFB-Nationalspieler Nico Schlotterbeck.
„Autogramme sind sie in Herzogenaurach ja gewohnt. Aber mit einem Nationalspieler auch zu kicken war etwas ganz Besonderes. Viele haben das erst hinterher so richtig realisiert“, sagt Raber. „Einmal hat er den Ball mit der Hand gespielt. Da war der Aufschrei groß. Das war witzig.“
Nico Schlotterbeck: DFB-Spieler mit Kids
Dass Nico Schlotterbeck kommen würde, hatte auch er nicht gewusst. „Wir haben ein paar Tage vorher Bescheid bekommen“, sagt Andreas Raber. „Wir hätten an dem Tag eigentlich ein Turnier in Spardorf gehabt. Aber bei der Gelegenheit sagt man nicht nein.“ Wer genau kommen würde, haben Adidas und der DFB nicht verraten.
DFB-Team in Herzogenaurach
Die deutsche Nationalmannschaft ist nahbar. „Natürlich ist das sehr wichtig“, sagt Nico Schlotterbeck auf FT-Nachfrage. „Ich glaube die Fans bekommen auch ein paar Einblicke über Social Media, wie die Jungs zum Beispiel am Pool viel Spaß hatten“, sagt er und schmunzelt.
„Es zählt, in Deutschland jeden Mann und jede Frau mitzunehmen. Das probieren wir irgendwie hinzubekommen. Da sind so kleine Turnierchen, wo ich dabei war und vielleicht 50 Kinder glücklich gemacht habe, ganz wichtig.“
Lesen Sie auch:
Der Nationalspieler schien sichtlich Spaß zu haben. Das zeigen Videos im Netz. Mit dabei war auch DFB-Co-Trainer Mads Buttgereit. Schlotterbeck sagt zum Kids-Turnier auf FT-Nachfrage: „Das hat mich riesig gefreut. Ich habe viele Bilder gemacht. Die Jungs und Mädels konnten viele Autogramme von mir holen. Deswegen hat das glaube ich allen gefallen. Und das war auch für mich ein tolles Erlebnis.“
Turnier mit Schlotterbeck: ASV Niederndorf gewinnt
Auch der ASV Niederndorf war mit einer seiner E-Jugenden vertreten. Die Kids haben erst vor Ort erfahren, wer mit ihnen kicken wird. „Da waren sie alle sehr ehrfürchtig“, sagt Trainerin Sarah Reigel. „Das war für sie das Highlight. Einer hat dem Schlotterbeck sogar ein Leo geschoben“, sagt sie. „Der DFB-Co-Trainer Buttgereit hat unserem Torwart noch zu seiner starken Leistung gratuliert. Das war für ihn noch viel besser als das Zusammenspiel mit Schlotterbeck.“
Lesen Sie auch:
Der ASV krönte den Tag neben Fotos und Autogrammen mit dem Titelgewinn!
ASV Herzogenaurach mit Nico Schlotterbeck
Der andere ASV der Stadt, der direkt aus Herzogenaurach, war ebenso mit seiner E1 vertreten. „Wir haben den Kindern anfangs gar nicht gesagt, dass ein Nationalspieler dabei sein wird. Die sollten sich erstmal aufs Spielen freuen“, sagt Trainer Markus Wetekam. Erst später kursierte der Name Nico Schlotterbeck.
„Da waren die Kinder hellauf begeistert. Das wäre aber bei jedem Nationalspieler der Fall gewesen. Jeder hat gesagt, dass es krass ist, einmal mit einem Profi zu spielen. Manche kamen aus dem Grinsen gar nicht mehr heraus“, sagt er. „Und so eine Aktion steigert die Motivation der Mannschaft unglaublich.“
Hammerbacher SV: DFB und Schlotterbeck posten Foto
Ganz ähnlich sieht es Nadine Geinzer, E3-Trainerin beim Hammerbacher SV. „Es schweißt die Mannschaft zusammen, wenn man solche Erinnerungen teilt“, sagt sie. „Es war total spannend, weil auch wir nicht wussten, welcher Spieler zum Turnier kommt.“
Lesen Sie auch:
Dann war klar: Buttgereit und Schlotterbeck kommen und kicken sogar mit. „Das war für die Kids total cool. Vor jemandem zu stehen, den man sonst nur aus dem Fernsehen kennt und dann auch noch mit ihm zu kicken“, sagt Geinzer. „Es ging nur um den Spaß. Egal, wer gewinnt oder verliert. Beide waren sehr bodenständig und hatten Spaß, mit den Kindern Fußball zu spielen.“
Auch der Hammerbacher SV verewigte beide DFB-Akteure auf einem Mannschaftsfoto. DFB und Schlotterbeck posteten das nachher sogar in den sozialen Medien. Geinzer wird sich noch lange daran erinnern. „Das hat mich bestätigt, den Trainerjob zu machen und Kindern solche Momente zu ermöglichen.“

















