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Wahlkampf in Höchstadt
Neuer Kandidat: Warum Geyer Bürgermeister werden will
Günther Geyer
Günther Geyer sitzt seit mehreren Jahren im Stadtrat. Nun tritt er als Bürgermeisterkandidat an. // Foto: Günther Geyer
Signet des Fränkischen Tags von Redaktion
Höchstadt a. d. Aisch – Stadtrat Günther Geyer fordert CSU und Freie Wähler als Bürgermeisterkandidat heraus. Welche Pläne er für Höchstadt hat.

Die im Februar dieses Jahres gegründete Unabhängige Wählergemeinschaft Höchstadt (UWGH) hat bei ihrer Nominierungsveranstaltung den Stadtrat Günther Geyer aus dem Ortsteil Kieferndorf einstimmig als Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl am 8. März 2026 nominiert. Darüber informiert die UWGH in einer Pressemitteilung.

In seiner Bewerbungsrede blickte Geyer auf seinen bisherigen Lebenslauf und Werdegang zurück. Nach dem Besuch der Grundschule in Etzelskirchen wechselte er an die Hauptschule in Höchstadt. Es folgte das Berufsgrundschuljahr (BGJ), das für seine berufliche Ausbildung notwendig war. Anschließend erwarb er den landwirtschaftlichen Gesellenbrief sowie den Meisterbrief.

1990 übernahm Geyer den elterlichen Betrieb. Bereits während seiner Ausbildung kam er immer wieder als Betriebshelfer auf verschiedenen Bauernhöfen zum Einsatz. In dieser Zeit entstand auch der Kontakt zum damaligen Maschinenring-Geschäftsführer und langjährigen CSU-Stadtrat Hermann Groß, der zu seinem kommunalpolitischen Vorbild wurde.

Günther Geyer: Er will Bürgermeister in Höchstadt werden

Inhaltlich spannte Geyer in seiner Rede einen weiten Bogen über zentrale Themen der Stadtentwicklung. Investitionen im Straßenbau, die Renovierung der Mehrzweckhalle, des Hallenbades sowie die Fertigstellung der Eissporthalle seien ebenso wichtige Punkte wie die verlässliche Mittagsbetreuung für Schulkinder ab der ersten Klasse und ausreichend Kindergartenplätze für die Jüngsten.

Ein weiteres zentrales Anliegen sei die Sanierung der Stützpunktfeuerwehr in Höchstadt sowie der Ausbau des Radwegenetzes im Gemeindegebiet. Die interkommunale Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden nannte Geyer einen „sehr wichtigen Punkt“. Prestigeprojekte mit öffentlichen Geldern lehne er hingegen ab. Auch eine Stärkung des Bauhofs mit moderner Technik sei unter seiner Führung vorgesehen.

Kommunalwahl 2026: Das will Geyer ändern 

Mit Blick auf die Stadtentwicklung betonte Geyer zudem einen sparsamen Umgang mit Flächen: „Gewerbeflächen sollten mit Augenmaß und nur nach tatsächlichem Bedarf verkauft werden – und nicht wie in der Vergangenheit nach dem Motto ‚darf es ein bisschen mehr sein‘.“

Zum Abschluss seiner Rede wünschte sich Geyer einen Stadtrat, der ein möglichst gutes Abbild der Bevölkerung darstellt – parteipolitische Grabenkämpfe sollten der Vergangenheit angehören. „Mir ist wichtig, dass die Leute aus dem normalen Leben kommen“, hatte Geyer schon bei Gründung der UGWH erklärt. Er selbst hatte bis vor zwei Jahren der CSU angehört, ehe er nach seinem Ausscheiden als fraktionsloser Stadtrat fungiert hatte. 

Besonders hob er hervor: „Es wird nicht leicht, gegen die Übermacht von Freien Wählern und CSU zu bestehen, die im Wahlkampf politische Prominenz aus Bundestag und Landtag nach Höchstadt holen werden.“ Seinen besonderen Dank richtete Geyer an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich für die Gemeinde engagieren.

 

 

 

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