Gegensätze
Hammerbach: Kanalbau kontra Naturschutz
Muss das Auenwäldchen (rechts im Hintergrund) gerodet werden, weil ein Kanal neu verlegt werden soll? Naturschützer und Stadt haben unterschiedliche Ansichten zu einer Maßnahme, die auf den Herbst 2023 verschoben wurde.
Bernhard Panzer
Bernhard Panzer von Bernhard Panzer Fränkischer Tag
Herzogenaurach – Im Herzogenauracher Ortsteil Hammerbach soll eine Kanalbaumaßnahme durch ein Biotop führen. Das weckt unterschiedliche Ansichten.

Der Schutz der Natur auf der einen Seite, der Erhalt wichtiger Infrastruktur auf der anderen – diese offensichtlichen Gegensätze lassen sich nicht immer vereinbaren. Das zeigt sich gerade im Herzogenauracher Ortsteil Hammerbach. Dort soll eine Feuchtwiese, die vor etwa vier Jahrzehnten als Biotop kartiert worden ist, für Kanalbauarbeiten geopfert werden. Eine Maßnahme, die die Stadtverwaltung als alternativlos betrachtet, die aber beim Bund Naturschutz auf heftige Kritik stößt.

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