Auch in der Region sorgen Nachrichten von Geldautomatensprengung für Unruhe bei den Verantwortlichen. Die Raiffeisenbank DreiFranken ergreift zur Sicherung der Bargeldversorgung zum Schutz vor Geldautomatensprengungen weitere Maßnahmen.
Die Bank betreibt neun Geldautomaten für ihre Kunden. Bei deren Absicherung setzt die Raiffeisenbank DreiFranken auf eine Kombination aus technischen und organisatorischen Veränderungen.
Farbpatronen gegen Automatensprenger
„Damit kommen wir unserer Eigenverantwortung nach, für bestmöglichen Schutz zu sorgen“, so Vorstandssprecher Horst Amon. Zu den Schutzmaßnahmen gehören der Einsatz von Kameras, mechanische Verstärkungen, der Einbau von Farbpatronen, mit denen das Geld im Fall des Angriffs eingefärbt und somit unbrauchbar gemacht wird, aber auch Nachtschließungen von Foyers, in denen sich Geldautomaten befinden.
Alle diese Maßnahmen sind mit hohen Kosten verbunden und können nicht von heute auf morgen umgesetzt werden. Ein Abbau von wenig genutzten Automaten wäre die Ultima Ratio, die Raiffeisenbank DreiFranken will diesen Weg ganz bewusst nicht gehen.
Geldbestände in Bankautomaten reduziert
Allerdings werden die Geldbestände in den Automaten reduziert. Die Tätergruppen, die für die Sprengung von Geldautomaten verantwortlich gemacht werden, sind professionell organisiert und benötigen für einen Angriff nur wenige Minuten.
Sie gehen mit roher Gewalt vor und nehmen in Kauf, Unbeteiligte in Gefahr zu bringen. Aus den genannten Gründen wurde der Geldautomat im Hauptstellengebäude in Heßdorf außer Betrieb genommen.
Um die Bürger weiter mit Bargeld versorgen zu können, steht etwa in Heßdorf zur Bargeldversorgung der „Cash-In“ außerhalb des Bankgebäudes zur Verfügung.
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