Es ist die Nacht, vor der Einsatzkräfte im ganzen Land oft Respekt haben. Doch während in den Nachrichtenticker der Großstädte die Meldungen über Böller-Unfälle und Angriffe auf Rettungskräfte einlaufen, herrschte im Landkreis Kronach in der Silvesternacht vor allem eines: erfreuliche Normalität.
Das „große Chaos“ ist ausgeblieben. Stattdessen ziehen Polizei, Rotes Kreuz, Feuerwehr und die Stadtverwaltung eine durchweg positive Bilanz. „Ruhig“ und "normal" sind die Worte, die in den Berichten am häufigsten fallen.
Keine Exzesse oder Schlägereien
Für die Polizeiinspektion Kronach stellt Leiter Matthias Schuhbäck fest: "Es war eine normale Nacht." Die befürchteten alkoholbedingten Exzesse oder größere Schlägereien blieben aus. Die Beamten seien zwar zu diversen Familienstreitigkeiten ausgerückt, doch die „große Lage“ sei friedlich geblieben. Ansonsten sprach Schubäck von einer Unfallflucht und Wildunfällen, die er jedoch nicht in Zusammenhang mit der Silvesternacht brachte.
Keine schweren Verletzungen durch unsachgemäße Handhabung von Böllern
Auch beim Bayerischen Roten Kreuz (BRK) atmete man auf. Der stellvertretende Leiter des Rettungsdienstes, David Gödel, freute sich, dass die großen Katastrophen ausgeblieben seien. Die Rettungswägen standen nicht still, doch das Einsatzaufkommen bewegte sich im Rahmen einer "nomalen Nacht." Besonders erfreulich: Schwere Verletzungen durch unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerk gab es nicht.
Keine Einsätze der Kronacher Feuerwehr
"Nix", antwortet der Kronacher Feuerwehrkommandant Christian Büttner auf die Frage, ob an Silvester feuerwehrtechnisch etwas los gewesen sei. Auch er klang froh, dass es zu keinen Unfällen durch Böller oder Alkohol gekommen sei und zieht für alle ein Fazit: Die Menschen haben sich sehr besonnen verhalten, dafür sind wir mehr als dankbar."
Keine besonderen Vorkommnisse in der Stadt Kronach
Auch aus dem Rathaus und von den städtischen Betrieben kommen positive Signale. Pressesprecherin Marina Raithel spricht von einer ruhigen Nacht ohne besondere Vorkommnisse. Für die Reinigungstrupps des Bauhofs bedeutete das am Neujahrsmorgen zwar Arbeit – die Reste der Feierlichkeiten mussten beseitigt werden – aber keine bösen Überraschungen.
Fazit: Vernunft siegt Die Bilanz dieses Jahreswechsels ist ein Kompliment an die Bürgerinnen und Bürger. Es wurde gefeiert, es wurde geböllert – aber mit Maß und Ziel. Für die zahreichen Helfer und Einsatzkräfte, die in dieser Nacht Wache schoben, war es das schönste Neujahrsgeschenk: Ein Dienst ohne Dramen.










