Beißender Rauch liegt in der Luft, die letzten dunklen Schwaden kriechen durch ein Fenster im ersten Stock, dann an der Hauswand entlang und bahnen sich ihren Weg Richtung Himmel. Zahlreiche Rettungskräfte sind beim Wohnhausbrand in Gehülz vor Ort.
Sieben Feuerwehren vor Ort
Weithin waren die Sirenen zu hören, die Gehülzer Ortsdurchfahrt war kurz nach 18 Uhr am Dienstag Abend, 22. Juli, gesperrt. Vorausgegangen war eine telefonische Mitteilung, die bei der Integrierten Leitstelle (ILS) Coburg eingegangen war. Gemeldet wurde ein Wohnhausbrand.
Die Feuerwehren aus Kronach, Gehülz, Küps, Knellendorf, Burgstall, Gundelsdorf und Seelach waren mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort, dazu noch Polizei, Rettungsdienst und THW, heißt es seitens der Kronacher Polizei. Dank des schnellen Einsatzes konnte das Übergreifen des Brandes auf das gesamte Gebäude verhindert werden. Die Hausbewohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und das Wohnhaus verlassen.
Brandursache: Technischer Defekt
Als Brandursache wird nach ersten Erkenntnissen von einem technischen Defekt (Kabelbrand) im Stromverteilerkasten ausgegangen. Die Polizei teilt mit, dass sich der Sachschaden im fünfstelligen Bereich bewege, aber noch nicht genau beziffert werden könne.














